Metadata : Gründet Arbeitgeberverbände!

Gründet  Arbeitgeberverbände!

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Wer  nach  alledem  noch  immer  an  der  Ansicht  festhält,
die  sozialdemokratische  Bewegung  könne  jemals  eine  »reine
Arbeiterpartei«  werden,  indem  sie  sich  ihrer  revolutionären
Tendenz  zu  Gunsten  einer  Anerkennung  der  bestehenden
Rechts-  und  Gesellschaftsordnung  entschlägt,  dem  ist  eben
nicht  zu  helfen.  Solange  aber,  wie  gesagt,  der  Ausbreitung
dieser  Tendenz  im  Volke  nicht  in  entschiedener  Weise  Abbruch ­
  getan  ist,  solange  uns  unsere  Sozialideologen  nicht
Garantie  dafür  zu  leisten  vermögen,  dass  die  organisierten
Arbeiter  sich  der  einmal  zu  Recht  bestehenden,  weil  in  der
Natur  der  Sache  begründeten  Verpflichtung  zur  Unterordnung
unter  den  Unternehmer  anbequemen,  werden  sie  es  sich  gefallen ­
  lassen  müssen,  dass  ihre  Bestrebungen  dem  Misstrauen
des  Unternehmertums  begegnen.

Gründet  Arbeitgeberverbände!
II.  Wie?
Die  steigende  Erregung,  die  sich  der  deutschen  Arbeit-  Die  Selbstgeberschaft
  infolge  der  wachsenden  Schwierigkeit  bemächtigte,  bilfe  als
ihre  Position  gegenüber  dem  Ansturm  der  sozialdemokratischen lot:!tes
Gewerkschaften  zu  verteidigen,  hat  ihren  konkreten  Ausdruck
in  den  Koalitionsbestrebungen  gefunden,  wie  sie  ganz
besonders  in  den  letzten  Jahren  zu  Tage  getreten  sind.  In
der  Tat  steht  dem  Unternehmertum  nach  Lage  der  Dinge
überhaupt  kein  anderes  Mittel  zur  Verfügung,  um  sich  seiner
Haut  zu  wehren,  als  der  feste  Zusammenschluss  nach  dem
Vorbilde  der  Arbeiterschaft.  »Erstens  ist  es  absolut
ausgeschlossen«,  so  schrieb  in  seiner  bereits  erwähnten
Broschürg  der  Generalsekretär  des  »Centralverbandes  deutscher ­
  Industrieller«,  Herr  Bueck,  »dass  ein  aus  unserm  be-
            
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