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die Handelskammer zu Hannover in Verbindung mit anderen Interessenvertretungen
veranstaltet hat; allerdings ist sie über die Veröffentlichung
zweier kleiner Bändchen nicht herausgekommen.
Die vorliegende Arbeit möchte nun auch als ein Beitrag zu diesen
Erhebungen angesehen werden. Den äusseren Anlass zu ihrer Entstehung
gaben die vielfachen Beziehungen, welche der Verfasser mit
Angehörigen des Brauer- und Bierverleger-Berufes in Berlin anknüpfen
konnte. Sie ist nicht in der Absicht geschrieben für oder gegen die Zweckmässigkeit
der sogenannten Mittelstandspolitik einzutreten, sie will
vielmehr lediglich auf Grund einer durch praktische Bethätigung und
mannigfache Erkundigung gewonnenen Erfahrung eine Darstellung
der Lage der Berliner Bierverleger (Flaschenbierhändler) zu geben
versuchen, eine Darstellung welche zugleich die Entwicklung des
Berliner Flaschenbiergeschäfts und seine Ueberführung in den Grossbetrieb
einschliesst. Ein gewisser Wert der vorliegenden Skizze liegt
vielleicht darin, dass sie eine Entwicklung schildert, welche in mancher
Beziehung eine typische genannt werden kann, denn ein Kennzeichen
der Entwicklung zum Grossbetrieb ist entschieden die Ausschaltung
der Zwischenglieder dadurch, dass Produzent und Konsument in
direkte Verbindung treten, wie es sich in dem. hier behandelten
Falle zeigt.
Was die Fragebogen anbelangt, von denen in der Arbeit die
Rede ist, so erfolgte deren Ausfüllung nicht durch die betreffenden
Bierverleger. Eine Zustellung an die einzelnen Geschäfte mit der
Bitte um Auskunft über die darin gestellten Fragen hätte voraussichtlich
gar keinen Erfolg gehabt. Die Erkundigungen geschahen
daher durch den Verfasser auf mündlichem Wege und auf Grund. der
hierbei erhaltenen Angaben sind sodann die einzelnen Bogen ausgefüllt
worden. Es war mir möglich, von 46 Bierverlegern, deren
Geschäfte in den verschiedensten Stadtteilen liegen und deren Adressen
mit Absicht ganz willkürlich aus dem Adressbuch gewählt worden
waren, detaillierte Auskünfte zu erlangen, die namentlich in den Ausführungen
des IL Teiles vielfach zur Illustrierung und zum Beweise
für die behaupteten Thatsachen angezogen worden sind.
Wenn es mir gelungen sein sollte, die mir gestellte Aufgabe
zu lösen, so danke ich dies vor allem der Unterstützung, welche mir
seitens der beteiligten Kreise zu teil geworden ist. In der bereit-