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als einen Teil der Kraft, welche das Böse zlvar will, aber das Gute schafft. Von
einem Lob kann da keine Rede sein. Vor einem solchen Irrtum hätte schon die
in der Einzelbegründung des § 1 enthaltene ausgiebige Zusammenstellung von
wenig schmeichelhaften Bezeichnungen, wie marktschreierisch, lügnerisch, gewissenlos,
Mangel an geschäftlicher Moral und anderen mehr, die, die es angeht, bewahren
sollen. Und um ihre Benutzung kommt man nicht herum, wenn es gilt,
durch das Gestrüpp der warenhäuslichen Machenschaften zu dem Kern der in den
Warenhäusern installierten Intelligenz dnrchzudringen.
§ 47.
Denn es ist ganz richtig, was in der Braunschweigischen Begründung betont ^«stcsw"dci^
wird, und was Herr Wernicke wiederholt verschleiern will, daß es nicht die Warenhäusern,
großkapitalistische Form des Betriebes ist, auch nicht der aus eigener Kraft
erwachsene Umfang der Geschäfte, welche die so in die Breite gehende Unmutsbewegnng
gegen die Warenhäuser entfacht haben, sondern der ganze Geist, welcher
unter dem Scheine der Wohltaten für das kaufende Publikum in einer bis vor
knrzem unbekannten brutalen Rücksichtslosigkeit verheerend in das Gewerbeleben
eingebrochen ist.
Ans großkapitalistische Betriebe, wie den von Rudolph Hertzog, sehen auch
kleinere Konkurrenzgeschäfte mit Stolz. Obwohl auch diese Geschäfte durch die
Warenhäuser zur Aufnahme von Artikeln gedrängt sind, an die sie früher nie
gedacht haben, ist in ihren Grundsätzen immer der soziale Sinn lebendig geblieben,
dessen gänzlicher Mangel in den Warenhäusern diese für das Geschäftsleben so
gefährlich macht. Kein Volk schätzt geschäftliche Erfolge, die sich auf reeller
Tüchtigkeit aufgebaut haben, höher als das deutsche. Von dieser Achtung ist
keine Branche ansgenommen. Neid und Mißgunst haben da keine Stätte, und
es ist eine Unwahrheit und tendenziöse Entstellung, wenn das Gegenteil behauptet
wird. Niemand soll es fürderhin in Deutschland benommen sein, durch
Ehrlichkeit und Tüchtigkeit vorwärts zu kommen, aber damit hat der Warenhausgeist
nichts zu schassen.
Er sondiert aus dem Hinterhalt in irgend einer Stadt das Terrain,
kalkuliert den Umsatz der einzelnen Geschäfte in bestimmten Gegenden, sieht sich
nach einem geeigneten Banplatz um und tritt dann an das Großkapital heran,
welches von Banken oder Konsortien künstlich zusammengehäuft nach „Arbeit"
sucht, wenn er nicht an sich schon als Spion von diesem ausgesandt war. Mit
diesem fremden Geld wird die Einrichtung besorgt und das Geschäft eröffnet.
Nun hat der „Geist" seinen Körper und kann sich auswirken. Das geschieht
überall nach demselben Schema. Von Intelligenz kann dabei nicht gesprochen
werden. Den ersten Erfinder der einzelnen Kniffe mag man meinetwegen noch