Full text : Währung und Handel

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bis  auf  den  Betrag  von  T'/g  Millionen  alsbald  zurückerstattet
wurden.
Eine  vorübergehende  Episode  bildet  in  dieser  Epoche,  wie
bereits  erwähnt,  die  Ausgabe  von  unverzinslichen  Reichsschatzscheinen ­
  mit  Zwangscüurs,  für  welche  eine  IVlaximalgrenze  von
200  i\[illionen  Gulden  festgestellt  wurde.  Dieses  Staatspapiergeld ­
  einzulösen  verpflichtete  sich  die  Bank  im  Uebereinkommen
vom  28.  Februar  1854,  und  um  nunmehr  die  solcher  Art  zu
bedeutendem  Umfange  angewachsene  Bank-Schuld  des  Staates
zu  tilgen  ,  wurde  ein  Theil  des  Erlöses  aus  dem  1854er  Nationalanlehen,
  nämlich  der  Betrag  von  184'/a  Millionen  Gulden  und
überdies  das  Zollerträgniss  der  Bank  zugewiesen.  Nach  mannigfachen ­
  Verzögerungen  der  Rückzahlung  und  nach  verwickelten
neuen  Anlehensbewilligungen  des  Institutes  an  den  Staat  wurden
diesem  endlich  zur  Ermöglichung  der  Wiederaufnahme  der
Baarzahlungen  durch  Uebereinkommen  vom  26,  December  1858
30  ^Millionen  Gulden  in  fünf  gleichen  Jahresraten  vom  1.  November ­
  1860  bis  zum  1,  November  1864  aus  den  Kaufschillingsraten ­
  der  Südbahn  und  rund  23  Millionen  Gulden  Tirundentlastungsohligationen
  übergeben.  In  der  That  begann  nun  die
Bank  vom  September  1858  bis  A])ril  1850  die  Baarzahlnngen.
In  Folge  des  ausbrechenden  Krieges  erreichte  jedoch  kurz
darauf  die  Schuld  des  Staates  eine  bisher  nicht  vorhanden
gewesene  Höhe;  bis  Ende  August  1850  wurden  der  Bank  Vorschüsse ­
  im  Gesammthetrage  von  133  Millionen  Gulden,  überdies ­
  ihrem  Baarschatze  20  Millionen  Gulden  IMetallgeld  entnommen. ­

Im  Jahre  1862  wurden  abermals  Anstrengungen  zur  Ordnung ­
  des  Geldwesens  gemacht.  Im  Sinne  der  damals  beschlossenen ­
  neuen  Bankacte  sollten  von  der  Schuld  des  Staates,  die
damals  rund  217*3  ]\lilHonen  Gulden  betrug,  20  Millionen  in
Silber  und  117  3  Millionen  in  Noten  bis  zum  Jahre  1867  zurückgezahlt ­
  werden.  Es  sollte  die  Bank  die  in  ihrem  Besitze
befindlichen,  zur  Deckung  verschiedener  Schuldbeträge  des
Staates  dienenden  Effecten  veräussern,  so  dass  im  Ganzen  eine
Schuld  von  80  Millionen  Gulden  übrig  geblieben  wäre.  Die
Rückzahlungen  des  Staates  erfolgten  dieses  Mal  thatsächlich
trotz  des  inzwischen  ausgebrochenen  Krieges  ;  an  die  Aufnahme
der  Baarzahlungen  im  Jahre  1867  war  aber  trotzdem  aus  dem
            
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