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Die GesichtHimukte, niicli denen dal.ei verge-angen werden
mnsH, Sind dreitaclier Art. Zuvîirderst ist zu nntersuehen,
welches ]\lilnzmetall den inneren Verkelirshediirfnissen entspnc i ,
d. h. oh die Preise hier im Allp:emeinen jene Höhe erreie it
haben, dass das Silber zu schwerfällig geworden, oder oh nicht
umgekehrt die Preise noch so niedrig sind, dass Gold als zu
kostbares Matei-ial zur Vermittlung der Zahlungen im
verkehre angesehen werden muss. In zweit 3 Linie lallt die
Rücksicht auf den internationalen Verkehr, namlicli darau ,
welches das Währungsmetall.jener Nachbarstaaten ist, mit
denen der lebhafteste Verkehr unterhalten wird. Schliesslich
sind noch die Schwierigkeiten in Erwägung zu ziehen, ^ die
für den Fall, als der innere und äussere Verkehr einen
Wechsel des Währungsmetalls erfordern sollte, der praktischen
Durchführung dieses Wechsels entgegensWien Es
kann möglich sein, dass ein bestimmtes Land die ñnanziellcn
Opfer, die mit einem Währungswechsel verknüpft sind, einstweilen
nicht zu ertragen vermöchte; es könnte schliesslich die
HugonblickUclie läge des Edelmetellmarktes dafür massgebend
sein den Uebergang zu verzögern. Es muss jednch hier snfnrt.
bemerkt werden, dass Erwägungen dieser letzten Art mit
grosser Vorsicht zu handhaben sind, da \vir es hiei ung eu i
den ersteren Wesiebtspnnkten nielit mit positiv vorliegenden
Tbatsacben nnd Verhältnissen, sondern stets mit (.oiiibinationen
der unsichersten Art zu tlinn haben, mit laetoren, die
sieh im Vorhinein kaum berechnen lassen.
. Was nun die Innern Verkehrsverhiiltnissc ^ anbeiiingt, so
fordern diese in Oesterreich gebieterisch nnd in nicht mi.ssziiverstelicnder
Weise die Goldwährung. Die Dölme stehen hier
annähernd auf derselben Höhe, wie in den west.liehen europäischen
Staaten mit alleiniger Ausnahme Englands; die I reise
der meisten Dehcnsiiiittel höher als in Deutschland, aiiiiaheriid
so hoch wie in Erankrcicli und allerdings niedriger als abermais
in England. Die im übrigen Europa cnrsirenden Goldmünzen
sind für die österreichischen Verhältnisse nicht zu
gross und zu kostbar. . , n •. v
Umgekehrt würde gerade die österreichische, an das 1 apn i'
gehl gewöhnte Bevölkerung die Riickkel.r zur groben Silbermünze
als eine Belästigung empfinden und es bcstiinde dalu