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und 40 Millionen, und da die österreicliisclien Silberguldenstücke
derzeit nirgend mehr cursiren, so werden kaum mehr
als 20 Millionen ausserhalb der Bank und den Staatsoasseii
dem Schmelztiegel entronnen sein. Es wurden allerdings von
1858 bis 1870 2'87 Millionen Zweiguldenstücke, 143 77 Millionen
Einguldenstücke und 153*5 Millionen Viertelguldenstücke,
zusammen also für 190 Millionen Gulden österreichisches Silbercourantgeld
geschlagen ; aber dies repräsentirt auch, mit
Ausnahme der geringen . in den letzten Jahren geschlagenen
Stücke, die Gesammtsumme der Ausprägungen ; denn die nach
dem Conventionsmünzfusse ausgeprägten alten Stücke wurden
beim Uebergange zur österreichischen Währung nach 1857
eingezogen. Die Einschmelzungen brauchen also nicht einmal
einen bedeutenden Umfang erreicht zu haben, wenn die obige
Schätzung der derzeit noch vorhandenen Menge Silbergeldes
richtig sein soll. Sonst circuliren noch Levantinerthaler, die
jedoch, wie bereits früher erwähnt wurde, kaum in bedeutender
Menge zur Einwechslung präsentirt werden dürften. Alles
im Allem wird däher Oesterreich schwerlich mit seinem,Währungswechsel
die Silberpreise beeinflussen, da es eben kein
Silber zu verkaufen hat. Es wird segar, um die Einlösung
seiner Silbeicoupens bis zu durchgeführf em Wäh rungs Wechsel
zu ermöglichen, nicht sofort seinen ganzen Bedarf an Silberscheidemünze
decken können, sondern darin einstweilen eine
Lücke lassen müssen, die dann nachträglich, wenn die alten
Silbermünzen vollständig überflüssig geworden sind, ausgefüllt
werden kann. Welcher Zeit die österreichischen Münzstätten
bedürfen, um ungefähr 2()0 Millionen Stücke 1-, 2- und Va-Guldenstücke
zu prägen, wird wohl von der Energie abhängen, mit
welcher das Prägewerk in Angriff genommen wird. Im Jahre
1859 wurden 53*955 Millionen fl. Silbermünzen, ausserdem 10*2288
Millionen fl. Goldmünzen und 2*780 Millionen fl. Kupfennünzen geschlagen.
Es waren das nahe an 100 Millionen Gold- und Silbercoiirantstücke
und nahe an 300 Millionen Stück Scheidemünze.
Mit der Ausprägung der neuen Silberscheidemünze wird daher
die österreichische Münze, wenn die Vorbereitungen nur einigermassen
energisch in die Hand genommen werden, höchstens
b'a Jahr lang beschäftigt sein. Es würde sich empfehlen, diese
Scheidemünze fortlaufend, so wie sie fertig gestellt ist, gegen