Full text : Währung und Handel

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wieder  auf  8-32  sank.  Da  in  diesen  unmittelbar  aufeinanderfolgenden ­
  vier  Epochen  die  Werthveränderung  des  Geldes  einen
ziemlich  scharf  ausgeprägten  (3iarakter  hat,  so  lässt  sich  in
denselben  auch  die  Gesetzmässigkeit  des  Einflusses  der  Valutaströmungen ­
  auf  die  verschiedenen  Preisverhältnisse  am  deutlichsten ­
  beobachten.
Sehen  wir  nun,  wie  sich  thatsächlich  in  diesen  Zeitabschnitten ­
  die  Preise  der  verschiedenen  in  den  Tabellen  verzeichneten
  Werthe  verhielten:

Percentuelle  Preissteigerung  in  l’est  für

1

1854-56

1856—58  1  1858—61

1861—65  1

1)  Weizen
2)  Roggen
3)  Gerste
4)  Hafer
5)  Mais

11-37
-  w.„
Ü9.j3
'¿0-89

—  34-71
—  42-4,
+  n:
4-  ü.ß.

+  20-8
+  30.,
zis-=&:


—  2«.,  :

(1—5)  Durc.hschnilt  .  .

—  19.,5

1-5.2«

8-9

—  2t).,

H)  Riibül
7)  Sj)iritn.s
8)  Ochsenliäiite
0)  TInschlitt
10)  Schweinefett
11)  Speck
12)  Hanf
13)  Honig
1  14)  Wachs  ...  •

+
10.2g
-h  ^4-83
4-+
  9-53
4-  13-83
-t-  ä.jo

=  #
9-jM
7-58
+  1^-58
-h  8-87

13-7
-1-11-3
-f  )¿-3
19-3
—  12.3
=3":;

-17.;  1
—15.4
4-  19.3
+  52.4
—  1-5.4
—  1-4

(6—14)  Durchschnitt  .  .  jj  fl-  5..,«

—  3.J,

-  «

4-  4.9

Es  zeigt  sich  in  dieser  Tabelle  ein  auffallender  Gegensatz ­
  zwischen  der  Preisentwicklung  der  Getreidesorten  —  in
der  Tabelle  an  erster  bis  fünfter  Stelle  angeführt  —  und  jener
der  anderen  Rohproducte.  Getreide  ist  in  seinem  Preise  eben
in  erster  Linie  durch  die  Gunst  oder  Ungunst  der  Ernte  Verhältnisse ­
  bestimmt,  während  die  anderen  Producte,  insbesondere ­
  die  unter  Nummer  8—15  angeführten,  von  den  Ernteverhältnissen ­
  nicht  so  unmittelbar  beeinflusst  werden.  Es  ist  für
den  vorliegenden  Zweck  gleichgiltig,  ob  Getreide  in  Pest  zunächst ­
  aus  dem  Grunde  wohlfeiler  oder  theurer  wurde,  weil
die  Ernte  in  Ungarn  reichlich  oder  spärlich  ausfiel,  oder  ob
dabei  mehr  die  fremdländischen  Ernteverhältnisse  massgebend
waren.  Von  entscheidender  Pedeutung  war,  dass  von  1854  auf
1856  die  Getreidepreise  in  Pest  um  lIl’To  Percent  sanken,  die
allgemeinen  Ernteverhältnisse  also  offenbar  überaus  günstig  sein
            
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