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Die Gütertarife
Mü)jlichkeit des
IJrucks’bel Ein-
führunpr der eng
lischen Tarif-
büchireinrich-
tung in Dcutseli-
land.
voriiliereiii zu drucken, um Exemplare zum Verkauf tiu
Publikum disponibel zu haben, und ebenso könnte dies
mit später eintretenden Aenderungen in Form von
trägen geschehen: denn die Hauptsache ist nur, dass i»
den von den Expeditionen gebrauchten Tarifbüchern
späteren Aenderungen unmittelbar an der betreffenden SteH*^
des larit buches handschriftlich nachgetragen werden, und
bleibt ja immerhin möglich.
Auch für den Kaufmann ist die geschilderte Einrichtu"^
weit einfacher, zweckmässiger und sicherer, als die der den!
sehen V agenraumtarife, in welchen er zunächst den
meterzeiger und dann die Tariftabellen aufschlageil
also doppelte Arbeit und (Gelegenheit zu Irrungen
Die getrennte Darstellung und Zusammenfassung aller
Veikehr mit je einer Station geltenden Tarifsätze
hebt ihn der Mühe, die ihn am Meisten interessirende*’
Taiifsätze für den Empfang und Versand seines Geschafft
Olts, erst aus zahlreichen einzelnen Local- und Verbau*^
taiifen, von denen jeder noch viele andere Stationen äU*
fasst, herauszusuchen. Will er sich über die Tarifsätze
andern concurrirenden Versandplätzen nach einem, ihiu dd
jenen gemeinsamen Markt orientiren, so kann dies
giösstei Küize und Sicherheit schon dadurch geschehen, dä^
ei das Stationstarif buch an diesem Orte einsieht, oder dui^
seinen doitigen Geschäftsfreund oder Vertreter einsehen lä®^^
In kann auch die lariftabellen jener Station kaufen,
dies ist nicht einmal nöthig; denn von den Tarifen
letzteren werden nur die für einige Artikel — in Avelcd^^’*
ei (Geschäfte macht — und nur im Verkehr mit ge'vi^^^*
Stationen — den mit ihm concurrirenden Versandpältzen -
interessiren. Diese sind aus dem, zu jeder Zeit völlig
1 enteil Stationstarif buche in wenigen Augenblicken vollk^d
men sicher auszuschreiben. Nöthigenfalls kann er
wie dies in England häufig geschieht, direct die