Full text: Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

Die Gütertarife. 
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l^ßffeiide Eisenbahiiverwaltuiig um Mittheiluiig der ihn 
^^teressirenden Sätze ersuchen. Die englischen Eisenhahnen sehriftnche^Mit- 
^^theilen auf das Bereitwilligste derartige schriftliche Aus- Tatifgutze an die 
für die sie sogar gedruckte Formulare haben ; und der 
ganz fehlende Verkauf gedruckter Gütertarife an das Eigenbaimen. 
üblikuiYi wird hierdurch, in Verbindung mit dem Auslegen 
Stationstarifbücher in den Güterexpeditionen, ausreichend 
Zur völligen Befriedigung der Versender ersetzt. Die 
^bl der Tarifsätze, welche den einzelnen Versender in- 
^^essiren, ist ja auch gewöhnlich nicht so gross, dass 
^icht schriftlich mitgetheilt werden könnten; weil 
besonders die bedeutenderen Geschäfte sich meist 
''eilige Artiksl beschränken. Für den Getreidehändler 
die Holztarife ohne Interesse, ebenso für den Holz- 
^^^iidler die Getreidetarife, und der Eisenproducent wie der 
^uinwollenspinner kümmert sich um beide nicht. Dazu kommt, 
in England, wo überhaupt Verkehr sich bewegt, auch 
^fecte Tarife bestehen, und also in der Regel die ganze 
^^cht bis zum Adressort, aus dem Stationstarifbuch der Aut- 
^Station ersehen werden kann. Auch in Deutschland wen- 
g ^ ^icli die Versender, trotz des Verkaufs gedruckter Tarife, 
1 häufig um Auskunft an die Güterexpeditionen, die 
^^higs Pßj der gegenwärtigen Lage des Tarifwesens oft 
falsche Auskunft ertheilen. 
bes die Erfahrungen Englands die Entbehrlichkeit 
and gedruckter Tarife an das Publikum beweisen, 
bo n f'h'sparniss an Druckkosten bedeutend wäre, so würde 
^ Deutschland, mit Rücksicht auf die hergebrachte Sitte, 
a»it^ festzuhalten sein, und, wie dargelegt, dies ist auch 
der englischen Einrichtung vereinbar. 
Die generell einheitliche Classification ermöglicht es, 
Augenblick ohne formelle Schwierigkeiten nach 
^'ad^ ^^deren Station im Lande directe Tarife zu bilden, 
’ am dies nochmals zu wiederholen, solche bestehen
	        
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