Full text : Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

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Die  Gütertarife.

wairrn-  Trotzdeiii  versichern  die  englischen  Eisenbahnmä»"^^
ausnutzu.ig.  übereinstimmend,  dass  in  der  mineral  und  special  dass
Wagenausnutzung  gut  sei,  und  die  überhaupt  mit  Ladung
laufenden  Wagen  in  der  Regel  voll  beladen  wären.  Soweit
ich  selbst  Beobachtungen  anstellen  konnte,  habe  ich  dies  aai
bestätigt  gefunden.  Es  erscheint  auch  erklärlich,  wenn
erwägt,  dass  der  Handelsverkehr  in  Rohstoffen  und
producten  sich  meist  in  grossen  Quantitäten  bewegt,  und  dass
der  Versender,  wenn  er  in  der  Lage  ist,  die  gestellten  Wagß^
voll  zu  beladen,  selten  ein  Interesse  haben  wird,  dies  uic^^^
zu  tluin.  In  der  Regel  wird  es  auch  sein  Interesse  sein,
schnell  als  möglich  die  Waare  fortzuschaffen  d.  li.  thunlich^^
viel  in  die  gestellten  Wagen  zu  laden.

gut)
belade'’

Im  wierc/íawdi6'e-Verkehr  —  nur  irrig  mit  unserem  Stüe
gutverkehr  identificirt,  obgleich  er  alle,  nicht  blos  die
unter  100  Centnern  bleibenden  Sendungen  von  den
treftenden  Artikeln  umfasst  —  bezeichnen  die  engÜ^ehe
Eisenbahnmänner  selbst  die  Wagenausnutzung  als  nicht  g
nur  2000—2500  Kilogramm  im  Durchschnitt  der
laufenden  Wagen.  In  Deutschland  wird  die  Durchschnitts'
Belastungsziffer  gewöhnlich  von  den  beladen  und  leer
den  Wagen  zusammen,  berechnet,  was  bei  Würdigung
Die  Ansichten  der  Zahl  bei  ücksichtigt  weixleii  muss.  Man  ist  in  England  de’
bnhnmänncr  Uber  Aiisiclit,  (lass  joiie,  üuch  iiii  Vei’liältniss  ZU  der  niedrige’®
dragfähigkeit  der  Wagen  geringe  Ausnutzung  dnte
den  so  schnellen  Wagen  Umschlag  im  merchandise  Vei’kehi  H'’
gewogen,  und  dass  überhaupt  in  Deutschland  die  Frage  d®’
Wagenausnutzung  in  ihrem  Finanzeffect  überschätzt  '^eV  ^
Ausserdem  liege  bei  diesen  Artikeln  in  der  FordeO’”^
wenigstens  eines  grösseren  Minimalgewichts  eine  west
Erschwerung  für  den  Versender,  weil  hier  der  Haui
verkehr  sich  sehr  vielfach  in  kleineren  Quantitäten

sentlicb®
gdelS'
hß'

*)  Vergl.  S.  58.
            
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