Das Clearinghouse.
187
Terminalkategorien aiifzustellen sein: aber für die Sache
selbst läge in dieser etwas complicirten Form der Rapporte
kein Hinderniss. Die Abrechnung würde dann gleichfalls im
Anfang des zweiten Monats fertig werden.
Die jetzt in Deutschland stattfindende Nachrechnung der vergleich der
Frachtkarten durch die Verkehrscontrollen, und der Aus-
tausch und Vergleich des Abrechnungsmaterials zwischen der . , .
Finpfangs- und Versandbahn, ist eine Mehrarbeit gegenüber speciai-.xbrech-
England ; dagegen ist die Arbeit in den deutschen Special-Ab-
rechnungsbüreaus selbst, bei der einzelnen Abrechnung, etwas
geringer als im Clearinghouse, weil die ersteren nur auf
Grund bereits festgestellter und verglichener Monatsrech-
üungen die Vertheilung vornehmen, während im Clearing
house zunächst die, wenn auch einfache Vergleichung der
correspondirenden Stationsrapporte erfolgt. Die letztere nimmt
etwa den zehnten Theil der gesammten Arbeits-Zeit oder
Leistung in Anspruch, und dies muss berücksichtigt werden.
Wenn die Arbeitsleistung des Clearinghouse der der deutschen
Special-Abrechnungsbüreaus gegenübergestellt werden soll.
Das merchandise department des Clearinghouse zählt
excl. der Boten 668 Beamte und nach Abzug von bleiben
also 601 übrig. Da im zweiten Halbjahr 1874 pro Monat
1014257 Pfd. Stell abgerechnet wurden, entfallen pro Kopf
1688 Pfd. Sterl. 33760 Mark. In dem gemeinsamen Ab-
rechnungsbüreau für den Hannover-Bayerisch-Oesterreichischen
und den Hannover-Thüringschen Verband, welches 7 Beamte
für die Abrechnung hat, werden monatlich etwa 384000 Mark
abgerechnet, und es kommt also erst auf 54858 Mark ein
Beamter, obgleich die Verhältnisse sehr complicirt sind; im
Hannover-Bayerisch-Oesterreichischen Verbände allein existiren
nicht weniger als 7 verschiedene Tarife mit verschiedenen
Classificationen. Im Mitteldeutschen Abrechnungsbüreau ent
fielen 1873 bei 8 Köpfen und dem Durchschnittsbetrage
einer Monatsabrechnung von 589425 Mark, pro -Kopf 73677