fullscreen: Vergangenheit und Zukunft der Sozialwissenschaften

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Gebieten, z. B. dem der Wirtschaftsgeschichte, steht 
es besser, auf den meisten aber schlechter. 
Und doch ist es nicht gar so schlimm. Das Übel, 
das auf der Oberfläche so hervortritt, reicht nicht in 
alle Tiefen. Betrachten wir vor allem den gegen 
wärtigen Stand der philosophischen und politischen 
Invasion in das Gebiet der Wissenschaft, da das ja 
sicher ein wichtiger Faktor der Situation sein muß. 
Äußerlich sieht’s da bös genug aus, und leicht könnte 
man glauben, daß meine Behauptung, der Forscher 
werde nach und nach von selbst lernen, auf Speku 
lation und auf Vorschriftenmachen zu verzichten, 
durch den gegenwärtigen Stand der Dinge nichts 
weniger als bestätigt würde. Gerade heute macht sich 
der Einfluß der Philosophie wieder mehr geltend, 
besonders in Deutschland. Das philosophische Inter 
esse, in Deutschland stets einer der stärksten Faktoren 
des Geisteslebens, ist seit zwanzig Jahren mächtig 
gewachsen, nach einer Zeit verhältnismäßigen 
Rühens. Sogar Hegel scheint wieder aus der Ver 
senkung auftauchen zu wollen. Es liegt nun sowohl 
in der Natur der Gegenstände der Sozialwissen 
schaften, wie in ihrer geringeren inneren Festigkeit, 
daß diese Bewegung, welche die konkrete Arbeit der 
Naturwissenschaften ziemlich unberührt ließ, auf das 
sozialwissenschaftliche Gebiet Übergriff. Sie macht 
sich besonders in der Erkenntnistheorie der Wissen 
schaft bemerkbar, beeinflußt die methodischen An 
schauungen, zeigt gelegentlich Lust uns über das 
Wesen unserer Disziplinen oder gar die Wege aufzu 
klären, die wir einschlagen sollen. Sie tritt auch
	        
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