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Für Canalfracht kommen vorzugsweise
in Betracht.
Heuhandel.
1 Rittergut. 1 Vorwerk. Starker Zwiebelbau. Wald.
1 Schmied. Mühle.
Zwiebelhau. 1 Schmied. Wald. Mühle.
3 Windmühlen. 1 Schmied. Brauerei.
Charakteristik des Verkehrs
und
geschätztes Frachtquantum.
Beschäftigt 520 Arbeiter; verfrachtete im Geschäftsjahr
1879/80 18 715 000 Klgr.
Consumverein. Umsatz 87 888 Klgr. 1 Windmühle.
1 Brenn- u. Bauholz- u. Kohlenniederlage. 1 Schmied.
1 Bäcker, 2 Kramer.
1 Windmühle. 1 Schmied. 1 Kramer.
1 Wassermahl- und Schneidemühle, Heu- und Getreidehandel.
1 Schmied. 1 Stellmacher. 1 Tischler.
1 Windmühle. 1 Schmied. Viel Holzhandel.
Grosse Waldung.
1 Rittergut. 1 Brennerei. Waldung. Käserei. 1 Wagner.
1 Schmied.
2 Windmühlen. 1 Schmied. 2 Bäcker. 1 Schnitthändler.
1 Kramer. Holzhandel.
1 Rittergut. 1 Brennerei. Station der Berl.-Dresdener
Eisenb., Kohlen-, Getreide- und Düngmittel-Niederlage.
Waldung. Fischerei. Heuliandel.
2 Schmiede. 1 Wagner. 1 Bäcker. 4 Kramer.
1 Schnitt- und 1 Destillationsgeschäft.
Maschinenfabrik. Fabrik von Holzi)antoiFeln.
1 Rittergut. 1 Brennerei. Waldung. Heuhandel.
1 Wassermühle. 1 Schmied. 1 Kramer.
1 Wassermahl- und Schneidemühle. 1 Wagner.
1 Vorwerk. 1 Mahl- und Sclmeidemühle. Heuhandel.
1 Schmied. 1 Wagner. 1 Kramer.
1 Rittergut. 1 Brennerei. Waldung. 1 Wassermühle.
Station der Riesa-Elsterwerd.-Eisenb. Kohlen- und
Baumaterial-Niederl. Heu- und Getreidehandel,
Brennerei. Ziegelei. Käserei. 1 Schmied. 1
Wagner. 1 Bäcker. 1 Kramer. 1 Grützfahrikant.
1 Rittergut. 2 Brennereien. Getreide- und Kartoifelhandel.
(125 — 150 000 Klgr.) 1 Schmied. 1
Wagner. 1 Kramer.
1 Vorwerk. 4 Windmühlen. 1 Ziegelei. Getreidehandel.
3 Kramer. 2 Bäcker. 2 Schmiede. 1
Wagner. Barackenlager und Artillerie-Schiessplatz.
1 Rittergut. 1 Brennerei. Waldung. 1 Wasser-,
2 Windmühlen. Maschinenfabrik. Steinbruch.
4 Kramer. 3 Schmiede. 2 Bäcker. 2 Böttcher.
1 Wagner.
Station der Berlin-Anhalt. Eisenh. 2 Brennereien.
1 Brauerei. 1 Maschinenfabrik. Getreidehandel.
1 Schmied. 1 Wagner. 2 Kramer.
Der Canal tritt in Sachsen ein, erreicht
zwischen Tiefenau und Coselitz den Grödel-Elsterwerdaer
Flossgraben und verbleibt in demselben
bis zu seiner Einmündung in die Elbe
bei Grödel.
Von der Amtshauptmannschaft Grossenhain
sind 27 Ortschaften mit 2715 Häusern und
26 713 Bewohnern als dem Local verkehr des
Canals zunächst zufallend anzunehmen. Seit der
Zählung von 1875 haben sich die Wohnhäuser
um 10,7 %i die Ew. um 7,o % vermehrt.
Für die Canalfracht kommen in Frage Seitens
der Landwirthschaft bei einer Bodenqualität, die
noch nicht zu der vorzüglichsten Sachsens gehört,
jedoch weit besser ist, als in allen anderen
vom Canal berührten Districten; 10 Rittergüter,
12 Brennereien, lebhafter Handel in Getreide,
Oelsaaten, Hülsenfrüchten, Heu, Kartoffeln, Handelsgewächsen,
starker Bedarf an Bausteinen,
Düngemitteln, dagegen nur geringer Versand an
Waldbau-Producten. Die Industrie ist auf dem
platten Lande mit 12 Ziegeleien, 10 Wasser- und
12 Windmühlen, einigen Maschinenbau-Anstalten,
Fabrikation von Holzpantoffeln etc. nicht stark
entwickelt. Reicher Ersatz wird jedoch durch
das Eisenwerk Gröditz und die sehr bedeutende
Industrie der Städte Grossenhain und Riesa geboten,
wobei zu beachten ist, dass Riesa dem
Einmündungspunkte des Canals in die Elbe
schräg gegenüber liegt und Grossenhain durch
den nahe an dieser Elhmündung gelegenen
Kreuzungspunkt Langenberg (Station der Leipzig-Dresdener
Bahn) leicht zu erreichen ist.
Nicht blos für den hier besprochenen Localverkehr,
sondern in ungleich stärkerer Weise für
den grossen Durchgangsverkehr des Canals wird
die Station Langenherg, direct an dem Elbhafen
des Canals gelegen, berufen sein, den Uehergangspunkt
für alle die Güter zu bilden, welche von
der Leipzig - Dresdener Bahn, sowohl von der
Richtung Leipzig - Riesa, als auch von Dresden
aus, sodann über Riesa durch die Bahnen Chemnitz-Riesa
und Nossen - Lommatzsch - Riesa dem
Canal zugeführt, hez. von Letzterem an Jene ab-I
gegeben werden.