Full text : Die wirthschaftliche Bedeutung und Rentabilität des Elb-Spree-Canals

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Böhmen.

Sachsen.

Zuckerfabriken.
Lobositz,  Theresienstadt,  Bausovic,
Sullowitz,  Doxan,  Zidovic,  Randnitz,  Unt.-Berkovic,
  Lnzec,  Rousovic,  Bisic,  Auzic,
Hosposin,  Weiwarn,  Svolenoves,  Kralup,
Horomeric,  Vodolka,  Elbekostelec,  Libeznic,
Mratin,  Gr.-Cakovic,  Vinar,  Ourinovcs,
Vysocan,  Libahovic,  Hostivic,  Mseno,  Zlonic,
Schlan,  Studnoves,  Beraun,  Touxiin,  Lieben,
Prag,  Gr.-Vosov,  Königssaal,  Radotin,  Medran, ­
  Konopist,  Protivin,  Budweis.

Vacat.

Hantlelsinülilen.

Tetscben,  Prosnik,  Podlusk,  Lipkovic,
Straskov,  Mseno,  Zlonic,  Kralovic,  Knobis,
Hnidous,  Kladno,  Unhost,  Studnoves,  Ilostovic,
  Unt.-Pocernic,  Smichov,  Sarka,  Relienice,
Malesin,  Dubec,  Mühlhausen,  Pisek.

Schandau,  Wendischfähre,  Dresden,
Plauen  bei  Dresden,  Plauenscher  Grund,
Meissen,  Nossen,  Wurzen,  ausserdem  zahlreiche ­
  kleinere  Mühlen  an  den  Nebenflüssen
der  Elbe.

Chocolade-  und  Cicliorienfabriken.
Bodenbach,  Lobositz  (siehe  auch  Zucker-1  Dresden,  Meissen,  Sobrigau,
fabriken).  i
Wie  für  Böhmen  und  Sachsen,  sind  dieselben  statistischen  Zusammenstellungen
auch  für  das  Verkehrsgebiet  des  Canals  im  Norden  und  zwar  für  Berlin,  für  die
Spree  und  Havel,  die  Wasserwege  von  Berlin  nach  der  Oder,  überhaupt  für
den  Verkehr  per  Bahn  wie  per  Schiff,  welcher  aus  dem  nördlichen  Theil  der  Mark,
aus  Mecklenburg,  Pommern,  namentlich  aber  aus  dem  Verkehrs-Gebiete  der
Oder  mit  den  wichtigen  Seehandelsplätzen  Stettin  und  Swinemünde  dem  Elb-Spree-Canal
  erwachsen  dürfte,  bearbeitet,  mindestens  zu  bearbeiten  versucht  worden.
Wie  bereits  erwähnt,  ist  der  directe  Wasserverkehr  zwischen  Sachsen-Böhmen
einerseits,  der  Oder  und  Ostsee  andererseits  zur  Zeit  nur  schwach  entwickelt.  Sobald
indessen  der  Wasserweg  Riesa-Berlin  durch  den  Elb-Spree-Canal  um  nahezu  %  abgekürzt ­
  sein  wird,  lässt  sich  mit  grosser  Sicherheit  eine  recht  bedeutende  Steigerung  der
directen  Wassertransporte  zwischen  der  Oder  und  der  Ober-Elbe  erwarten,  namentlich
nachdem  die  als  Verkehrsstrassen  den  Anforderungen  der  Zeit  nicht  mehr  entsprechenden ­
  Canal-Verbindungen  des  Friedrich  Wilhelm-  und  des  Finow-Canals  durch  den
bereits  bearbeiteten  directen  Oder-Spree-Canal  ersetzt,  eventuell  nachdem  auch
der  Berlin-Rostocker  Canal  ausgeführt  sein  wird.
Solange  diese  Voraussetzungen  nicht  erfüllt  sind,  kann,  um  möglichst  sicher
zu  gehen,  nur  im  Allgemeinen  auf  die  wachsende  Bedeutung  der  Seehäfen  Stettin,
Swinemünde,  Stralsund,  Greifswalde,  Rostock,  namentlich  im  Waaren-Austausch
  mit  Dänemark,  Schweden  und  den  russischen  Ostseeprovinzen,  sowie
auf  den  steigenden  Schiffahrtsverkehr  der  Havel,  Oder,  Warthe  und  Weichsel
mit  ihrer  Zufuhr  der  land-  und  forstwirthschaftlichen  Producto  aus  dem  nördlichen
Theil  der  Mark  Brandenburg,  aus  Mecklenburg,  Pommern,  Posen,  Ost-  und
Westpreussen  verwiesen  werden.
            
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