des Volkes hat er nicht gebracht. Er hat nicht einmal
durch die wirkliche Befreiung der Bauern einen großen
inneren Mark schaffen können — In Westeuropa im Ge—
genteil ist eine riesige Entwicklung der Produktivkräfte das
Mark des Kapitalismus In jedem Dorf, jeder Stadt
sieht man sie. Eine gewisse Geistesbildung ist allgemein
Daher, durch diese gewaltige Macht der Produktivkräfte,
ist der Geist des Proletarials bürgerlich
Eine enorme Entwicklung, oder besser eine enorme
Revolution ist notwendig, um das Prolekariat zum Kom—
munismus zu bringen. Eine Revolution, unendlich größer
und tiefer als in Rußland
Diese drei historisch-materialistischen Ursachen: die
bürgerliche Ideologie, der lange Kampf um Reformen,
und das Nie⸗Selbsthandeln verhinderten vor, während und
nach dem Kriege vorläufig die Revolution in Deutschland
und in Westeuropa.
So weit über den Anfang der deutschen Revolution
1918 und 1919.
Jetzt über ihre Art, ihre Entwicklung und über den
Unterschied dieser mit der rüussischen.
Denn die Zerrüttung der Produktivkräfte des Kapi—
talismus ist nach dem Kriege so groß, und dadurch der
Zustand des deutschen Proletariats so fürchterlich, daß die
deutschen Arbeiter immer wieder zur Revolution kommen
müssen. Der Kapitalismus kann nur durch vollständige
Unterwerfung und Sklaverei der Arbeiter aufgebaut wer—
den. Sogar der Tod von Millionen jetzt überflüssiger
Arbeiter ist wahrscheinlich. Wiederherstellung der kapita—
listischen Produktionsverhältnisse bedeutet also für das
Proletariat Tod und Elend. Da werden die Arbeiter durch
diese historisch-⸗materialistischen Ursachen zur Revolution
gezwungen.
Wohlan, die Art, die Taktik der Revolution muß
durch die Produktionsverhältnisse eine andere sein als in
Rußland.
Da die allergrößte Ursache des Mißlingens am An—
fang der Revolution lag in der geistigen Unterwerfung
des Proletarigts unter die Bourgedisie, in seinem eigenen
bürgerlichen Geiste, da gilt es an erster Stelle, diesen Geist
zu befreien, die ganze bürgerliche Ideologie abzuwerfen.
Da die zweite Ursache das Hängen an Reformen war,
muß es jetzt die ganze Hoffnung, den ganzen Gedanken an
Reformen aufgeben. Wirklich gute Reformen sind jetzt eine
Illusion in Deutschland, der Kapitalismus kann sie nicht
mehr geben. Der ganze Reformismus, ob er von Soziaf—