Full text : Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte

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eines  Kiinstgemäldes  sind  wertvoller,  als  die  Leinwand  und  die  Farben, ­
  ehe  sie  zu  demselben  verwendet  wurden,  aber  sie  besitzen  einen
geringeren  Wert,  wenn  sie  in  einer  Schmiererei  aufgegangen  sind.
.  Die  negative  Höhe  eines  Wertelementes  zieht  darum  die  Höhe
der  anderen  Wertelemente  bis  auf  0  herab,  oder  die  negative  Höhe
eines  Wertelementes  steigt  im  Verhältnis  der  Höhe  der  anderen
Wertelemente.
In  dem  Augenblicke,  da  der  Stoffwert  eines  Kunstgemäldes
negativ  wird,  z.  B.  durch  Einwirkung  des  Feuers,  steigt  er  zu  derselben ­
  Höhe  negativ  an,  welche  positive  Werthöhe  der  Form-  und
Ortswert  repräsentieren.  War  sein  Stoffwert  1,  sein  Formwert  100,
sein  Ortswert  50  =  151  vor  dem  Brande,  so  stellt  sich  sein  Gesamtwert ­
  im  Falle  des  Brandes  so  dar:  a  =  —  150,  y  =  100,  Ç  =  50;
—  150  4-  100  +  50  =  0;  sein  Gesamtwert  ist  vernichtet;  so  zwar,
dass  überdies  unter  Umständen  der  Gesamtwert  durch  den  Überschuss ­
  der  Schädlichkeit  des  Stoffwertes  negativ  werden  kann.  Wenn
der  Stoffwert  über  —  150  steigt,  z.  B.  auf  —  151,  dann  ist  der
ganze  Wert  negativ  =  —  1.  Da  nun  ö  (p  ^  :  tt  =  ^  :  v,  so
ist  der  Preis  des  Kunstgemäldes,  welcher  ursprünglich  den  Wert
von  151  hatte,  im  ersten  Falle  —  .u  =  0  im  zweiten  Falle  -.u.
Der  Stoffwert  entspricht  dem  persönlichen  Kapital  der
Körperlichkeit,  und  geht  in  jedem  Gute  aus  der  Nährthätigkeit
  hervor,  der  Form  wert  entspricht  dem  Intellekt
und  geht  aus  der  Lehrthätigkeit  hervor,  der  Orts-  und  Zeitwert ­
  entspricht  dem  Temperament  und  stammt  aus  der  Wehrthätigkeit.
  Nur  in  der  Verbindung  aller  drei  Wertelemente  liegt
der  Wert  des  Gutes  selbst  und  sein  Preis  bildet  sich  durch  Angebot ­
  und  Nachfrage.
Das  Maß  des  Preises  ist  das  Geld  ’)•
Der  Preis  des  Geldes  selbst  mag  nun  sein,  welcher
immer,  stets  wird  es  als  Preismaß  eines  Gutes,  das
Verhältnis  dessen  Wertes  zu  seinem  Preise  nur  imVerhältnis
  des  Angebotes  dieses  Gutes  zu  seiner  Nachra
  geausdrücken.
Sowohl  Güter  und  Kapitalien  als  auch  die  Arbeit  haben  einen
Wert  und  einen  Preis.
Nachdem  der  Wert  aller  Güter  durch  den  Einfluss  von  Angebot
und  Nachfrage  bestimmt  wird,  und  das  Angebot  der  Arbeit  das  Ergebnis

0  Vergl,  Menger:  Grundsätze  der  Volkswirtschaftslehre.  S.  250  u.  ff.
            
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