eründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Nach ihrer
Pirmengeschichte können unterschieden werden:
alteingeführte Betriebe mit langjähriger Tradi-
tion und einem entsprechenden Kundenstamm.
im Rahmen der Lebensmittelkewirtschaftung und
verteilung ins Leten gerufene Firmen.
2erade die letztere Firmengruppe wurde zwangsweise in
einen Warenweg eingeschaltet, der früher ohne Unter-
trechung von den Küsten zum Fingelhandelsgeschäft führte
Nach Beendigung der Bewirtschaftung wurde vom größeren
Teil des Fachhandels der Direktbezug von der Küste
wieder aufgenommen, SO äaß dem Binnengroßhandel als
Hauptabnahmerkreis - wenn auch mit gewissen regionalen
Unterschieden - der übrige Lebensmitteleinzelhandel und
- vor allem im Ruhrgebiet — der amtulante Handel ver-
blieb,der. wiederum tei der Aufnahme von Frischfisch
sehr latil ist und auf alle Veränderungen des Marktes
sehr empfindlich reagiert. Hierdurch wurde die Geschäfts:
zrundlage der Großhändler von der Absatzseite (besonders
in Landgetieten) außerordentlich unsicher und erforderte
zrhekblichen persönlichen Einsatz der einzelnen Unter-
nehmer, der in keinem Verhältnis zu dem erzielten wirt-
schaftlichen Erfolg stand.
>
‘x
Wirtschaftliche Verhaltensweise
Die ungünstige wirtschaftliche Lage Öer Branche beein-
flußt weitgehend. die wirtschaftliche Verhaltensweise
äer Unternehmer. Die unsicheren Verhältnisse auf der
Absatzseite zwingen zu dem Versuch, einen Teil üer damit
entstehenden Risiken auf den Einkauf und damit auf die
vorgelagerten Handels- ung Verarteitungsstufen abzuwälzen