Full text : Die Regelung der Zuckerbesteuerung auf statistischen Grundlagen

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die  Menge  des  ausgeführten  Rübenzuckers  nicht  erkannt  werden  I
kann.  Diese  Letztere  ergiebt  sich,  wenn  man  den  Unterschied
zwischen  der  Differenz,  die  inan  erlangt,  wenn  man  die  (Konsumtion  j
von  dem  prodncirten  Zucker  abzieht,  und  der  Gesammtansfnhr  von  |
dieser  Letzteren  abrechnet,  und  stellt  sich  dann  ans  lì)  123  030  Mk.
Da  aber  auch  dann  noch  die  Berechnung  nifficher  wird,  weil
aus  der  Zahl  der  Einfuhr  nicht  ersichtlich  ist,  welche  Einnahme  j
sie  der  Staatskasse  gebracht,  so  möge  zur  Feststellung  des  Manco's,
soweit  es  sich  ans  die  Rübenzuckerfabrikation  bezieht,  die  zuverlässigere ­
  Berechnung  nach  dem  geringeren  Rnbcnverbranch
gewählt  sein.  Bei  der  Rübensteuer  von  80  Pf.  gelangt  der  Staat
zu  einer  Besteuerung  des  consinnirten  Zuckers  mit  10  Mk.  nur  dann,  i
wenn  nicht  weniger  als  12,50  Ctr.  Rüben  zu  einem  Etr.  Zucker
verbrallcht  werden.  Da  aber  in  dieser  Periode  thatsächlich  nur  ş
11,08  Ctr.  Rüben  zu  einem  Ctr.  Zucker  verwandt  worden  sind,
kann  er  für  jeden  im  Jnlande  consmnirten  Ctr.  Zucker  nicht
mehr,  als  8,86  Mk.  erhalten  haben.  Das  ergiebt  einen  Verlust
für  jeden  Ctr.  von  1,14  Mk.  Da  nun  consumirt  sind
27  999  715  Ctr.,
so  erhält  man  das  in  Frage  kommende  Manco,  indem  mon
diese  Summe  mit  1,14  Mk.  multiplient,  in  dem  Betrage  von
31  919  075  Mk.
Was  die  Zahlen  des  Rübenverbrauchs  anbelangt,  so  findet
sich  auch  in  diesem  Zeitraum  ein  nicht  unerhebliches  Schwanken,
doch  differiren  die  Zahlen  nicht  in  solcher  Weise  mit  einander,
wie  in  den  vorhin  dargestellten  beiden  Zeiträumen,  in  welchen
Unterschiede  von  2,68  und  1,52  Ctr.  zn>n  Vorschein  gelangt
waren.  Beachtenswerth  ist  aber  doch,  das;  noch  in  dem  Jahre
1880—  81,  in  welchem  die  Entzuckerung  der  Melaste  schon  in
einer  sehr  namhaften  Zahl  von  Fabriken  betrieben  war,  11,37  Ctr.
Zucker  gebraucht  worden  sind,  während  die  Denkschrift  des  Vereins
der  deutschen  Znckerindustrie  von  diesem  Jahrgang  behauptet,  das;
die  Diffusionsfabriken  nur  11,34  Ctr.  Rüben  zu  einem  Ctr.
Zucker  verbraucht  hätten,  also  weniger,  als  in  der  Summe  aller
Fabriken  mit  Einschluß  der  Melasseentzuckerung  thatsächlich  verwandt ­
  worden  sind.
            
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