Full text : Die Regelung der Zuckerbesteuerung auf statistischen Grundlagen

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vermöchte,  darum  aber  leicht  511  einem  Ergebniß  gelangen  könnte,
das  von  dein  durchschnittlichen  bedeutend  abweicht.  Der  zweite
findet  Schwierigkeiten  mancher  Art,  weil  zu  keiner  Zeit  die  Bcwegung
  eine  gleichmäßige  gewesen  ist,  aber  er  bietet  doch  der
Prüfung  eine  absolut  sichere  Grundlage  dar  lind  gewährt  damit
dem  Urtheil  die  Haltepunkte,  an  denen  es  sich  bei  aller  Unregelmässigkeit ­
  der  Erscheinungen  die  volle  Klarheit  zu  erhalten  vermag. ­
  Auf  diesem  letzteren  Wege  die  Klarstellung  der  Frage  zu
versuchen,  ist  der  Zweck  dieser  Arbeit.
Wirft  man  einen  Blick  auf  die  um  steh  eu  de  Zahlcugruppirung
(Tabelle  1),  so  ersieht  man,  wenn  man  der  miö  den  Zahlen  der  Eonsumtion
  in  Spalte  6  sich  ergebenden  Summe  eine  Rull  anhängt,
wodurch  man  ben  Betrag  erlangt,  den  der  Staat  hätte  haben
müssen,  wenn  jeder  Ctr.  des  im  Jnlande  cousumirten  Zuckers
mit  10  Mk.  versteuert  wäre  und  die  so  erlangte  Zahl  vergleicht
mit  der  Summe  aus  Spalte  9,  den  Netto-Aufkünften  aus  der
Zlickerbcsteuerung,  —  daß  während  dieses  7jährigcn  Zeitabschnittes
der  Zweck  der  Rübensteuer  in  vollster  Weise  erfüllt  gewesen  ist.
Der  Staat  hatte  bis  auf  einen  kleinen,  nicht  bcachtcnüwerthen
Betrag  von  101  554  Mk.  empfangen,  was  ihm  gebührte.  Greift
matt  aber  die  einzelnen  Zahlen  der  Spalte  6  heraus  und  vergleicht
sie  nací)  Anhängung  einer  Null  mit  den  gegenüberstehenden  der
Spalte  9,  so  wird  man  beständige  Differenzen  finden,  die  bald
dell  Staat,  bald  die  Stcuerverleger,  die  Zuckerfabrikanten,  als
Gewinner  erscheinen  lassen.  Man  wird  iiid)t  anders  sagen  können,
als  daß  ein  Jahrgang  wie  der  von  1874—75,  in  welchem
die  Industrie  durch  die  Einwirkung  der  Zuckerau  übet,  te  auf  die
Rübensteuer  einen  Gewinn  von  nahezu  5  Millionen  Mk.  erlangte,
eilt  sehr  günstiger  für  sie  gewesen  seilt  nluß,  andererseits  aber  and)
wieder  zugeben  müssen,  daß  Vcrlüste,  wie  sic  sic  in  den  Jahrgängen
1869,  1870  und  1873—74  erlitten,  nämlich  von  resp.
1  297  885  Mk.,  1  912  989  Mk.  und  1  062  789  Mk.,  nicht
unempfindlich  für  sie  gewesen  sein  können.  Aber  das  liegt  in  der
Natur  der  Sache.  Wemt  cs  einmal  dnrch  den  Grad  der  Zuckerausbelitc
  bedingt  ist,  ob  die  Rctto-Aufkünste  des  Staates  gleichkommen
  deut  Betrage  voit  10  Mk.  für  jeden  Ctr.  des  im  Ju-1*

            
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