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müs.sen wir auch der cut^e^enwirkeudeu Ursaelieii
gedenken. Ikd jeder Produktion ¿»iht e« aiisner dem
IIau))t|)rodukte aucli Neheuprodukte oder miudesteus
AushcIiuss und Al)talle, und die Jahresiueu<»'e eines
jeden dieser Nehenj)rodukte nimmt in der Rej^el rasclier
zu als jene des Hauptproduktes; daher steift in dem-
selljen rascheren Masse auch der Erlös dieser Neben
produkte, sobald dieselben verwerthhar sind. Dieser
Erlös kommt aber bei Ermittlung der Herstellungs
kosten des Hauptproduktes in Abschlag, so dass hier
durch die Konvexität der auf das letztere bezo«renen
Kostenkurve ab^escbwäcbt wird. Durch eben diesen
Einfluss wird auch die Konkavität jeder auf ein Pro-
duktionserforderniss bezogenen Niitzlicbkeitskurve be
stimmter Betriebs- und Lebensweise vei rin^ert, da durch
den Nebenprodukterlös und dessen relativ raschere
Zunahme die Nützlichkeit jedes Hilfsstotfes erhöbt und
die Abnahme der Nützlichkeit jedes weiteren Verarbei-
tun^'sipiantums desselben verlangsamt werden muss.
Wo zahlreiche, quantitativ bedeutende und weHbvolle
Nebenprodukte Vorkommen, w ie in einer chemischen
Fabrik oder in einer Mablmüble, welche neben der
feinsten auch noch zahlreiche andere Meblsorten bis
zur Kleie herab erzeugt, macht sich dieser Einfluss
in wirksamer Weise geltend.
Die Kostenkurve für eine bestimmte Betriebs
und Lebensweise lässt sich statt auf das Haiqitprodukt
ebensoout auch auf ir<>end eines der anderen Produkte
bezoo'en aufstellen, sobald nur die Preise aller anderen
Artikel, also nun insbesondere auch jener des 1 laupt-
Auspitz II. Lieben. Untemuch. üb. <1. Theorie d, 1‘reises. 7