Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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kícIi <lurclikreuzi*ii(leii WcclisclWirkungen 
(1er verKcliiedenen Artikel aufeinander initnnter aneli 
í^aiiz entgegengesetzte Erselieinnn^en zn Taj»*e treten. 
So wird eine Stei^ernn^ des Kalteekonsunis zwar 
immer eine Vennelirnn^" des speziell zum Süssen von 
Kattee verwendeten Znekenpiantnms bedingen; wenn 
aber dasselbe Individuum aneb Tbee eonsnmirt, und 
sein Tbeeverbraueb dureb den gesteigerten Kattee- 
konsiim stark reduzirt wird, könnte es j»esehehen, 
dass sein ^esammter J^nekerverbraiieb statt znzn- 
nebmeii, so^ar kleiner wurde. Ebenso wird bei einem 
Individuum, das nebeneinander Wein, Bier und Brannt 
wein konsnmirt, eine Stei^ernn^' des Weinverbranebes 
zwar jedesfalls einen Drnek auf den Bier- und Brannt- 
weinkonsnm ausnben; wenn aber dadiireli der letztere 
besonders stark ein^esebränkt wird, könnte es Vor 
kommen, dass von Bier statt weniger so^ar noeb 
melir konsnmirt würde. 
Es ist allerdings niebt zu übersehen, dass unsere 
Annabme, dass die Preise aller anderen Artikel die 
^leieben bleiben, wie immer aneb der Preis des Arti 
kels .1 sein mö^e, der Wirkliebkeit nur innerhalb 
entrer Grenzen entsju’iebt. Wenn wir für den Preis 
des Artikels A sukzessive verschiedene Annahmen 
machen, so dass die Konsumenten dieses Artikels 
sieb veraidasst sehen, entsprechend veränderte Meii- 
^en zn verbrauchen, welche bei Einzelnen veränderte 
Konsnmkombinationen und daher veränderte Mengen 
auch der übrigen Artikel mit sieb bringen, werden 
aneb die Preise dieser anderen Artikel nicht unbe-
	        
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