Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

183

wühUmi,  wälimid  tliatsäclilicli  ein  ans^ieln^er  Preisinckj»’{in^
  und  die  dadureli  lierbei^efiilirte  Ersparnis^
die  individuelle  Werth.seliätzun^-  des  Geldes  so  beeinflussen ­
  kann,  dass  die  Men^r  der  vollen  Befriedi^nn^r
kleiner  wird,  weil  sie  dann  ebenso,  wie  Wolbabendere
  Uberbanjd,  zu  feineren  Xabrun^sinitteln  und  Getränken ­
  greifen.  Ebenso  werden  ordinäre  Kleiderstoffe,
Möbel  und  dergleieben  dureb  die  bei  steifendem  Wolstande
  ziifäiiflieb  werdenden,  besseren  Sollen  verdräiift.
  Bei  sinkendem  Wolstande  und  steifender
Mertbsebätzniif  des  Geldes  wird  die  T^ebensfennsskurve,
  fera  de  auf  bessere  Soiien  und  Luxusartikel
bezofen,  tlaeber,  so  dass  sebliesslicb  die  Nacbfrafe
naeb  soleben  aufbören  wird.  Das  Gleiebe  kann  dann
aueli  binsiebtlieli  soleber  Artikel  fesebeben,  welebe
zu  ihrer  Komjdetirunf  anderer  bedürfen,  die  nun  zu
kostspielif  erselieinen.  W  er  keine  Pferde  kaufen
kann,  bat  kein  Bef  ehr  naeb  Heu  oder  Hafer;  wer
die  Ansebatfuufskosten  einer  Lampe  sebeuen  muss,
bat  keine  Naebfrafe  naeb  Petroleum,  und  ohne  den
Besitz  eines  Ofens  oder  Herdes  fibt  es  aueb  keine
Naebfrafe  naeb  iifend  weleliem  Brennstoff.  Selbst
die  Naebfrafe  naeb  an  und  für  sieb  kostenlosen,  feistifen
  oder  anderen  (ienüssen  muss  versebwinden,
wenn  die  hierzu  nötliife,  arbeitsfreie  Zeit,  die  wir  als
komjdetirenden  Artikel  anseben  müssen,  zu  kostspielif
wird;  wer  seine  fanze  Zeit  zum  Broderwerb  verwenden ­
  muss,  kann  sieb  aueb  den  Besueb  eines  Lesezimmers ­
  oder  selbst  das  Verfiiüfen  eines  Sjiazirf
  a  Ufes  niebt  festatten.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.