191
ill welcluMii Mas^e dem ll(‘(liiifiii«>se iiacli
Aliweclisluiif»* tliatsäehlieli Reclimiii«»’ ^elra^eii wird,
so können wir nns doeli ^an% j»ut aneli zwei ^leieli
Avollialiende Konsnnienten denken, von welelien der
eine das <»anze Jahr hindureh Kaffee, der andere
aller zeitweilio^ zur Abweehslun»' IJiee zum Frühstiiek
nimmt, oder von denen einer immer nur Halsbinden
von ^leieber Form und Farbe, der andere daj»e<»en
‘»•ein niö^liebst versebiedene trä»*t. Das Streben naeb
Abweebslun»* kann noeb viel weiter <»ebeii; so wird
eine elegante Dame ‘»ar kein Verlangen tragen, aiieb
nur zwei ^anz j*leiebe Kleider oder Hüte zu besitzen,
ebenso wie der Sammler von Hüebern, Münzen, Bildern,
zwar immer niebr, aber nur neue, versebiedenarti^e
Stüeke begehrt.
4(). Die (iewöbnmii; und der aufäu^lielie Besitz.
Eine der bäuff^sten und ei^entbümliebsten Aende-
ruii^en der individuellen Nei^un^en wird dureb das
Auftreten einer Dewöbnun^' bewirkt. Wir bemerken,
dass sieb ein Individuum au einen Artikel überbaii|it
oder an eine reiebliebe oder spärliebe Verwendung"
desselben ^ewöbnen kann, oft aueb an eine Gruppe
einander nabestebender Koiisuinkombinationen, welebe
dann dem Individuum als zu einer bestimmten Lebens
weise ^eböri^ ersebeinen, oder endlieb an eine Grupjie
verwandter Lebensweisen. Die Gewölmun^ bnii^t es
immer mit sieb, dass jene Koiisiimkombinationen oder
Lebensweisen, an welebe sie sieb knüpft, einen re la-