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alien übrigen Artikeln, also aiieli zu B — variabel
bleiben, so müssen die Preise oder Taiisebverlnilt-
iiisse aller übrigen Artikel ^e^en einander konstant
sein. Um nun die Xaebfraj»ekurve tur B aiifstellen
zu können, müsste man ebenso das 'Pausebverbältniss
von B zu allen Artikeln, also aneb zu A, offen lassen,
bingegeii das Tausebverbältniss von A zu allen anderen
Artikeln festle^en, während eben dies variabel bleiben
muss, wenn die erstere Kurve mö^lieb bleiben soll.
Die ^ieiebzeiti^e Geltung* der beiden erwäbnten Naeb-
fragekiirven, auf die sieb die weiteren Austübriingen
stützen, berubt demnaeli aufeinander widerspreebenden
Voraussetzungen. Weiterbin stellt \\ alias die Nütz-
liebkeit dureb die Quadratur einer Kurve dar, deren Ab
szissen den (trad der Nützliebkeit und deren Ordinaten
wieder Mengen bezeielmen; dureb den 1 Üfferential-
(|U()tienten der Nützliebkeit will er die Seltenbeit dar
stellen.
Launbardt, der, wie sebón erwähnt, eine Nütz-
liebkeitsknrve mit denselben Koordinaten, die wir aneb
benützen, aufstellt, bebt aueb die Bedeutung des 1 )itfe-
rential(|uotienten dieser Kurve hervor und gelangt zu
dem Satze, dass der Preis einer Ware gleieb ihrem
Nützliebkeitsgrade sein muss; ferner spriebt er aneb
aus, dass die Preiswürdigkeit aller zum (tebraiiebe
gelangenden Güter die gleiebe sein muss.
Angebot und Naebfrage behandelt Launbardt
äbnlieb, wie Wal ras. Kr findet, dass der volkswirtb-