Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

XXIV

alien  übrigen  Artikeln,  also  aiieli  zu  B  —  variabel
bleiben,  so  müssen  die  Preise  oder  Taiisebverlniltiiisse
  aller  übrigen  Artikel  ^e^en  einander  konstant
sein.  Um  nun  die  Xaebfraj»ekurve  tur  B  aiifstellen
zu  können,  müsste  man  ebenso  das  'Pausebverbältniss
von  B  zu  allen  Artikeln,  also  aneb  zu  A,  offen  lassen,
bingegeii  das  Tausebverbältniss  von  A  zu  allen  anderen
Artikeln  festle^en,  während  eben  dies  variabel  bleiben
muss,  wenn  die  erstere  Kurve  mö^lieb  bleiben  soll.
Die  ^ieiebzeiti^e  Geltung*  der  beiden  erwäbnten  Naebfragekiirven,
  auf  die  sieb  die  weiteren  Austübriingen
stützen,  berubt  demnaeli  aufeinander  widerspreebenden
Voraussetzungen.  Weiterbin  stellt  \\  alias  die  Nützliebkeit
  dureb  die  Quadratur  einer  Kurve  dar,  deren  Abszissen ­
  den  (trad  der  Nützliebkeit  und  deren  Ordinaten
wieder  Mengen  bezeielmen;  dureb  den  1  Üfferential-(|U()tienten
  der  Nützliebkeit  will  er  die  Seltenbeit  darstellen. ­

Launbardt,  der,  wie  sebón  erwähnt,  eine  Nützliebkeitsknrve
  mit  denselben  Koordinaten,  die  wir  aneb
benützen,  aufstellt,  bebt  aueb  die  Bedeutung  des  1  )itferential(|uotienten
  dieser  Kurve  hervor  und  gelangt  zu
dem  Satze,  dass  der  Preis  einer  Ware  gleieb  ihrem
Nützliebkeitsgrade  sein  muss;  ferner  spriebt  er  aneb
aus,  dass  die  Preiswürdigkeit  aller  zum  (tebraiiebe
gelangenden  Güter  die  gleiebe  sein  muss.
Angebot  und  Naebfrage  behandelt  Launbardt
äbnlieb,  wie  Wal  ras.  Kr  findet,  dass  der  volkswirtb-
            
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