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Hedeiiken, das Eingreifen einer „weisen Wirtliseliafts-
politik“ zu fordern, um die mö^lieliste Fraktionirun^-
der Tuuseli<j^eseliäfte und Zuwendung;- monopolistiselier
Vordieile an den jeweilig’ ärmeren der beiden tau-
selienden Tiieile zu erreieben. Darauf, wie dies dureli-
^esetzt werden könne, g’clit Launliardt niclit ein;
er g-laubt, dureli seine Jkreelinun^en den Grundsatz
„laissez faire, laissez ])asser“ end^iilti^* widerlegt zu
haben, beaebtet aber niebt, dass sebón die Voraus
setzungen, in denen er mit Wal ras übereinstimmt,
an dem oben darnele^ten Widerspruebe leiden.
Die Mühsal stellt Launliardt als Funktion der
Zeit dar, findet aiieb, dass der sebwäebste llnternebmer
den Freis regelt, und bebt die Analogie zwiselien
Fnternebmer^ewinn und Bodenrente hervor; dann
wendet er sieh anderen Froblemen zu.
Endlieb müssen wir noeb Böhm-Bawerk beson
ders bervorbeben; er bedient sieb zwar niebt der ana-
lytiseben Darstellung', kam aber in seinen oben an
geführten Aufsätzen unseren Ansebauungen in maneben
Funkten so nabe, dass wir uns dadureli veranlasst
sahen, das längst abgeseblossene Kapitel I der vor
liegenden Fntersuebungen, mit denen wir uns sebón
seit nahezu zehn daliren beseliäftigen, unter dem Titel
„Zur Theorie des Freises“ im gleieben Verhige im
Jänner LS87 selbständig ersebeinen zu lassen.
Wien, im Juni 188<S.