289
Auipitz u. Lieben. Untersuch, üb. d. Theorie d. Preises.
19
Es iiininit näiiilicli mit waclisender Grösse des l'ermin-
verkaufes das Kisiko, dass im iiäelisten Jalire ])e]nifs
Eiiiilhm^ der eiii^e^aii^reneii Liefermi^sverj)iiiclitun^
ein liölierer als der erwartete Preis tfjX werde bezahlt
werden müssen, immer rascher zu, und die daraus
erwachsende Sor^e und Unannehmlichkeit wird sich
zuletzt ill’s Unendliche steigern. Es wird immer eine
gewisse (irösse des Terminverkaufes ^eheu, über
welche hinaus das Individuum sich um keinen Preis
entsehliessen würde, seine Verptlichtun^, im nächsten
Jahre effektiv zu liefern, auszudehnen.
Selbstverständlich stellt die Kurve um die
A11fan^'sllefriedi^u11Oh lierahf>eschohen, die Kosten-
und Niitzliclikeitskurve aOn des betrachteten Indivi
duums für Terminverkauf und -Ankauf dar, während
die Abgeleitete a On' die An¿;;eh()ts- und Naclifra^e-
kurve ist; letztere würde, wenn A ein Werthjiajiier
wäre, rechts asymjitotisch zur Ahszissenachse ver
lauten. I )er Sclinitt]mnkt der für Termin ware jeweilig’
geltenden Preislinie mit der Abgeleiteten a On' he-
zeiclmet die anzukaufende oder zu verkaufende Alende,
der \ ertikalahstand dieses Schnittjuinktes von der
heniisst die Hefriedi^un^-, jener von der aOn den
Petriedi^un^szuwachs, den das Eingehen auf die Sjie-
kiilation ¿»ewälirt. Die Nützlichkeitskurve (hi und die
Kostenkurve Oa lassen sich mit den analogen Kurven
aller anderen Personen zu je einer Gesamnitkurve —
die ( lesammtnützlichkeits- und (iesamnitkostenkurve für
Terminware — komhinimi, und wenn wir die letztere
Kurv(‘, um 180“ gedreht, der Gesammtnützlichkeits-