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ilire Käufe iiiul \'erkäutV sicli ausf»lei(*lieii, so bleifit
(1er Markf])reis so wie der Stand der \ orräflie
unberiilirt. I ebri^ens können, nainentlieb wenn die
Möf»lie]ikeit geboten ist, aneli in der Zwiselienzeit
zwiseben dein Abseldusse des Geschäftes und dessen
Abw ieklnn^ aut Grund veränderter Ansiebten I )eekun^s-
o])erationen vorzunebinen, Sjiekulanten, Re])orteure und
\ orratlisliändler oft auch ^e^en ilire urs])rün^liebe
Absiebt ihre Rollen vertauseben. Es ist überbaujit
niebt inö^lieb, eine teste Grenze zwiseben der Speku
lation und dein sogenannten reellen Geschäfte zu
ziehen, da es sieb ini allgemeinen niebt einmal ent
scheiden lässt, ob jemand sjiekulirt, wenn er einen
küntfi^en Bedarf dureb ein Zeitgeschäft deckt, oder
lieber das Risiko auf sieb nimmt, zum je-
weilii»en )larkt)ireise promjit zu kaufen.
Ebenso wie bei den Reporteuren die prompte
*'l*^ Hiltsstotf auftritt, ohne dessen Ankauf
kein \ erkant von I erminware statttindet, kommen bei
anderen Personen Zeit^eseliäfte der bisher betraeb-
teten Art nur in Kombination mit anderen zu Stande,
welche ^eei^net sind, das sjiekulativi* Risiko des Ein
zelnen zu begrenzen. Es sind dies die Prämien^e-
seliätte, die wir liier nur in ihrer eintäelisten Form
bes]ireelien wollen, da sieb die konijilizirteren Formen,
die „Dont-, Xoeli- und Stella^ejfeseliäfte^, immer auf
ein eintaelies Prämien^^eseliäft mit ^leielizeiti^eni Kauf
oder Verkauf in jironipter oder Terniinware zurüek-
tiiliren lassen. Reim eintäelien Präniien^esebäfte zahlt
der Präniienzaliler oder Prämienkäufer einen bestimm-