Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

320 
wenn sie nur das Ver^-nngen, iin laufenden Jahre 
jedesmal besser geschonte oder etwa abwechselnd ver 
schiedenfarbige Stucke desselben Artikels aidegen zu 
können, höher schätzt als die Schmälerung der \ er- 
mögensinventur, welche trotz des grösseren 1 testes r 
durch den jMehraufwand unzweifelhaft eintritt. Wenn 
auch in dem gewählten lleis])iele, wo schon das erste 
Stück ohne besondere Schonung, soweit es irgend an 
genehm ist, heiditzt wird, durch den Besitz mehrerer 
Stücke die Zahl dieser Benützungen, sowie die Art 
der Instandhaltung nicht verändert wird, so wird doch 
nun der gesammte Jahresverbrauch v ein grösserer 
sein, weil, wie schon erwähnt, jedes Stück im Besitze 
des Konsumenten, ganz abgesehen von der Benützung, 
an Werth verliert, also etwas abgenützt erscheint. 
Nehmen wir als nächstes Beispiel einen schwarzen 
Tuchrock, dessen stärkere oder geringere Benützung 
den Neigungen des Besitzers einen grösseren Spiel 
raum bietet, so werden wir Individuen linden, die 
ganz wie in dein früheren Beis))iele verfahren, da 
gegen auch zuhlreiche andere, die einen solchen Bock 
vielleicht nur an Sonntagen tragen und sorgfältigst 
in Stand halten. Diese schätzen otfenhar die Auf 
besserung der Vermögensinventur durch den wol- 
erhaltenen Bock höher als den Zuwachs an W*rgnügen, 
der durch eine häutigere, etwa tägliche Benützung 
und sorglosere Instandhaltung erreicht werden würde; 
dabei wirkt der Hinhlick auf einen bestimmten Zu- 
kunftsimeis allerdings mit, nur braucht dieser nicht 
höher als tg& zu sein.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.