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(len Meistbietenden erteilt bei der letzteren zu einem
Preise, der etwas liölier ist als der ^Iaxiinalankautsj)reis
des näebsteifri^en Bewerbers, bei einer Submission
aber an den Mindestfordernden etwas billiger als der
Miidmallierstellnni^s])reis des näelisteifri<»en Konkur
renten gewesen wäre. Der [Maximalankaufspreis des
Kauflustigsten, und somit auch der wirkliche Preis,
bleibt verbältnissmässi^' niedrig’, wenn die Niitzlielikeit
des Objektes ^ennj»- ist, weil es leicht durch Surro
gate ersetzt werden kann. So werden die Werke
lebender Künstler dureb die ^löglicbkeit, äbnliebe von
der gleieben Hand erwerben zu köuuen, gedrückt,
während die Werke verstorbener Kleister um so höher
im Preise stehen, je eigenartiger und je seltener sie
sind. Der Preis einer mit Dani))f betriebenen Industrie
anlage oder eines Wohnhauses, das in einem kleinen
Orte oder an der Peri))berie einer Grossstadt gelegen
ist, kann selbst bei günstiger Konjunktur für das be
treffende Industrie])rodukt oder für Mietbwobnungen
auf die Dauer niebt erheblich über die Ilerstellungs-
kosteu eines älmlicben, neuen ( Ibjektes steigen ; der
erforderliche Baugrund wird lucbt viel tbeurer bezahlt
werden als nabe gelegenes Acker- oder Gartenland.
Ein im Zentrum einer (irossstadt gelegenes Haus oder
Grundstück dagegen, ebenso wie eine günstig gelegene
Wasserkraft oder ein Bergwerk, kann durch die I n-
möglicbkeit, ein annäherndes Surrogat zu besebaften,
ausserordeutlicb hohe Preise erreichen. Aus demselben
Grunde überträgt sieb auch in jeder dichtbesiedelten
Gegend, in welcher es keinen kulturfäbigen, berren-