Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

—  snn  —

¿renten  liaben.  Der  vortlieilliaftesten  Meng-e  Oa¡¡  entspricht ­
  (1er  niedri¿>ste  Preis  zwisclien  diesem
und  dem  Preise  01\  kann  der  Mono})olist  durch  Einscliränkun^»-
  seines  Einkaufes  den  Preis  beliebi«»*  festsetzen. ­
  Wird  das  Moiiojk)!  von  einer  Koalition  aus-¿reiibt,
  so  muss  sicli  wieder  jeder  Tlieilnelimer  an  derselben ­
  auf  jene  Ankaufsmenjre  beschränken,  die  in
analoger  Weise,  wie  oben,  zu  ermitteln  wäre.  Wollte
er  seinem  Privatinteresse  gemäss  mehr  ankaufen,  so
würde  die  Koalition  gesj)rengt;  dies  würde  schliesslich
zum  eigenen  Naebtheile  und  zum  Vortbeile  der  Verkäufer ­
  gereichen  und  auch  liier  wieder  den  Gemeinnützen ­
  erhöhen.

73.  Der  Monoiudsmitzeii.
Der  einem  monopolistischen  Produzenten  oder
Konsumenten  bei  irgend  einer  Menge  Oa  (Fig.  63)
zufallende  Nutzen,  enthält  den  gewöbnlicben  Verkaufsnutzen ­
  hl)  oder  Ankaufsnutzen  d(l\  der  sich  auch
ergeben  hätte,  wenn  der  Betreffende  sich  bei  freier
Konkurrenz  veranlasst  sehen  würde,  eben  diese  Menge
umzusetzen.  Dazu  kommt  aber  in  beiden  Fällen  no(*h
der  weitere  Nutzen  l/d\  der  lediglich  der  jirivilegirten
Stellung  des  Mono¡)olisten  entspringt,  und  den  wir
daher  den  Monopolsnutzen  nennen.  Derselbe  wird
bei  jeder  umgesetzten  Menge  des  Artikels  A  durch
den  Vertikalabstand  der  Kurven  OA'  und  ON'  bemessen; ­
  er  vers(diwindet  also  bei  der  grösstmöglieben
Menge  Oa„,  wäiüist  dagegen,  je  mehr  die  Absatzmenge
            
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