Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

307

eingeschränkt  wird,  bis  er  bei  jener  Menge  bei
welclier  diese  Kurven  ])arallele  Tangenten  liaben,  sein
Maxiinnin  eneiebt.  Dein  inonojiolistiseben  Verkäufer
oder  Käufer  ist  es  aller  niclit  darum  zu  tbun,  gerade
den  grössten  Monojiolsnutzen  zu  erzielen,  denn  jede  »
Steigerung  des  letzteren  bedingt  eine  Scbinälerung  des
Verkaufs-  oder  Ankaufsnutzens;  die  Menge  wird  daher ­
  keinesfalls  weiter  als  bis  Oa¡^  bzw.  Oa^,  eingeschränkt ­
  werden,  da  bei  diesen  Mengen  der  ganze
Nutzen  des  Monoiiolisten  am  grössten  wird.  Während
es  von  der  Form  der  Kurven  abbängt,  ob  Oa¡  oder
Ogh  grösser  ist,  muss  Oa;,  jedesfalls  kleiner  als  jede
dieser  beiden  Mengen  sein,  daher  auch  der  Gemeinnützen ­
  bei  voller  Ausnützung  eines  Produktions-  oder
Konsumtionsmonojiols  immer  noch  grösser  bleibt,  als
wenn  das  Maximum  des  blossen  Monojiolsnutzens  angestrebt ­
  werden  würde.  Betrachten  wir  nun  einen
Zwischenhändler,  der  den  Artikel  A  weder  selbst  jiroduzirt,
  noch  konsumirt,  der  aber  das  Monopol  des
Finkaufes  von  den  Produzenten  und  des  Verkaufes  an
die  Konsumenten  besässe,  wobei  wir  überdies  annebmen
  wollen,  dass  dieses  (jlescbäft  mit  keinerlei,  von
der  Absatzmenge  abhängigen  Kosten  verbunden  sei.
Einem  solchen  Händler,  der  irgend  eine  Menge  Oa
umsetzt,  wird,  indem  er  nach  der  Angebotskurve  der
Verkäufer  den  Betrag  ab'  auf  wendet  und  nach  der
Naebfragekurve  der  Käufer  den  Betrag  ad'  erlöst,
gerade  der  Monojiolsnutzen  h'd'  zutallen  ;  er  tindet
demnach  bei  der  Menge  Oa^  seinen  grössten  Vortbeil.

            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.