Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Fehler  hei  freier  Konkurrenz,  das«  näinlicli  ühertriehene
  Erweiterungen  hesteliender  oder  nheiüÜMMi^e
Errichtungen  neuer  Unternehmungen  vorgenonnnen
werden.
Aber  auch  zu  einer  vollen  Ausbeiitnnjj^  eines  Monopols
  wird  es  nur  selten  kommen.  Wollte  eine  solche
dnreh^efUln-t  werden,  so  geidi^t  es  liicht,  wie  im  freien
Konkurrenzkam})fe,  dass  der  Unternehmer  seine  ei^^ene
Kostenknrve  »:enaii  kenne,  um  seine  Verkanfsmen^e
dem  g’ej»ehenen  ^iarktj)reise  richtig  anzn¡)assen  ;  denn
er  muss  überdies  auch  noch  die  ihm  geg-eniiberstehende
Uesammtnaehfra^eknrve  UN'  ebenso  vollständig-  übersehen. ­
  Es  wird  wol  nie  mö^^lieh  sein,  sieh  diese  Kenntniss
  i»enau  zu  versehatfen,  daher  wird  schon  die  Küeksielit
  auf  die  ötfentliehe  Meinung-  den  ^lonopolisten
veranlassen,  hinter  der  ihm  nicht  genau  hekannten
Ereisgrenze  OP,  zurückznbleiben,  um  dieselbe  nur  ja
nicht  zum  eigenen  und  zugleich  zum  noch  grösseren
Naehtheile  der  Allgemeinheit  zu  übersehreiten.  Wird
nämlieh  der  Monopolspreis  zu  hoch  angesetzt,  so  kann
ein  Abnehmer,  namentlich  wenn  er  sieh  nicht  einer
vorübergehenden  Ereissehwankung,  sondern  einem
dauernden  Ereise  gegenüber  sieht,  die  Sehen  überwinden, ­
  an  seinen  Gewohnheiten  etwas  zu  ändern
oder  bleibende  Investitionen  vorzunehmen,  um  weniger
oder  nichts  von  dem  Artikel  .1  zu  brauchen  und  etwa
zu  einem  Surrogat  überzugehen;  endlich  kann  er  sich
veranlasst  sehen,  wegen  Verthenerung  dieses  Enlisto ­
  tfes  seine  Eroduktion  ganz  aufzugeben.  1st  ein
Fabrikant  zu  einer  Aenderung  seiner  lleizvorrichtungen
            
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