Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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eine noch hedentendere Ahnahme der Zald der tele- 
^rahrten Wörter; trotzdem stieg- der Erlös, ein Ikweis, 
dass wenigstens vorher Telegramme zn den Artikeln 
unserer dritten Grn|)])e gehörten. Dagegen scheint 
wol überall der Personenverkehr auf Eisenbahnen 
noch den Luxusartikeln, also unserer ersten Gruppe, 
nahe zu stehen, da jede Ermässigung der hetretfenden 
Tarife den IL’uttoerlös zu steigern pflegt. 
In gleicher Weise und aus denselben Gründen 
wird wol auch ein mono])olistischer Käufer, z. B. die 
Tabakregie heim Ankäufe inländischer Blätter, nicht 
bis zu dem untersten Preise OF¡¡ und der vortheil- 
haftesten ^lenge Oa^ herabgehen dürfen. Ebenso 
wird auch ein monopolistischer Zwischenhändler oder 
Transj)ortunternehmer oder der Staat, der den ^lono- 
polsnutzen in der Form einer Steuer an sich zieht, 
nicht bis zur äussersten, ihm vortheilhaftesten Grenze 
gehen dürfen. Würde die Erreichung des grössten 
^lonopolsnutzens ofler die vollständige Ausnützung eines 
Produktionsmonopols bei einem Artikel versucht werden, 
dessen Gesammtnachfragekurve ON' erst in ihrem 
entschieden abfallenden Theile von der Kurve OA' 
getrotfen wird, so wird sieb die ötfentlicbe Meinung 
gegen die monopolistische Vertheuerung eines solchen 
Massenartikels energisch geltend machen; der Mono- 
})olist wieder wird sich bereit zeigen, nachzugeben, 
sobald er findet, dass die Schädigung der Gesannnt- 
lieit durch eine weitere Preissteigerung grösser sein 
würde als sein eigener Vortheil. Pej)roduziren wir 
in Fig. 67 dieselben Kurven, wie in Fig. 66, und ver-
	        
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