[16, 292] Bericht über Arbeiten zu Eignungsprüfungen f. Flieger-Beobachter.
sicher. Nach, längerem Betrachten glaube ich sicher zu sein, dafs es gleich
ist. An mein Urteil bei der Prüfung vorhin habe ich keine Erinnerung.
C. 2. Von den rechten Dreiecken erscheint das eine gröfser in der
Fläche als das andere. Gleichzeitig scheint das eine schlanker zu sein als
das andere. Ebenso scheinen die linken verschieden grofs zu sein, während
sie geometrisch ähnlich bleiben. (Vl.: Können Sie sagen, was in der
Zeichnung geändert ist?) Der unterste Punkt ist verändert.
C. 3. Ich sehe sofort, dals das oberste Dreieck verschieden ist. Das
eine ist gedrungen, das andere schlank.
C. 4. (Nach längerem Vergleichen. Urteil:) Gleich, Durch Ver
gleichen der beiden Dreiecke.
C. 5. Gleich. Deutlicher Eindruck gleicher Gedrungenheit und Gröfse.
C. 6. Sofort Eindruck, dals die zweite Figur im Ganzen kleiner ist
als die erste. (Bei weiterer Betrachtung:) Unteres Dreieck ist kleiner.
C. 7. Gleich. Urteil sicher.
C. 8. Urteil gleich. Ich ging eben anders vor. Ich verglich die Ab
stände der horizontalen Linie nach den gegenüberliegenden Ecken. Und
dann verglich ich die Länge dieser Horizontalen und fand beides gleich.
(VI.: Wählen Sie sich mal einen anderen Gesichtspunkt. Sind denn diese
Merkmale ausreichend?) Nein. Die Dreiecke sind verschieden., Der obere
Eckpunkt liegt im zweiten Falle mehr nach links.
C. 9. Gleich. Ich verglich die einzelnen Dreiecke miteinander im
Hinblick auf ihre Gedrungenheit und verglich die Länge verschiedener
Linien, die ich wahllos herausgriff, miteinander.
C. 10. Es ist ein Unterschied da, und zwar liegen im zweiten Falle
die Dreiecke nicht so symmetrisch zur gemeinsamen Grundlinie als im
ersten Falle. Die Gesamtachse ist irgendwie anders.
C. 11. Gleich. Sehr schwierig ist das Urteil, wenn die auf der ge
meinsamen Grundlinie errichteten Dreiecke einer Figur untereinander sehr
verschieden sind.
C. 12. Ich fasse hier die beiden Dreiecke so auf: An einer gemein
samen Mittellinie sind nach rechts und links zwei Flügel. Deutliche Per
spektive insofern, als die Flügel nach hinten gehen, die Mittellinie liegt
vorn. Gleichzeitig Eindruck, als ob in dem einen Fall der untere Flügel
gröfser ist als in dem anderen. Also ungleich.
D. 1. Ungleich. Die beiden Dreiecke sind stark isoliert. Das rechte
ist breiter als das entsprechende.
D. 2. Ungleich. Zunächst Eindruck, als wenn in der zu vergleichen
den Figur die Knickung stärker wäre, als in der anderen. Dann erst
Findruck der Verschiedenheit der unteren Dreiecke. Das erste ist gröfser
u nd spitzer, das zweite ist kleiner und stumpfer.
IL 3. Ungleich. Unteres Dreieck in einem Fall schlanker; deutlich.
1). 4. Ebenso wie in 3. und zwar scheint das linke Dreieck dieses
■''dal länger.
H. 5. Gleich. Zwei Dreiecke, in beiden Fällen Eindruck eines gleich-
8chenkli c h en Dreieckes, eines schlank, eines gedrungen.
1L ö. Gleich. Ich vergleiche sukzessiv die Längen der entsprechen
den Linien miteinander.