425
1111(1 (lass dieser, wenn die Steuer in einer ge
wissen Höhe tga^ ein^ehoben wird, derselben gerade
i»leieb sein muss. Ist die Konsumsteuer niedriger als
tga^^ so wäre der Ausfiibrzoll höher als die Steuer
anzusetzen; ist die Konsumsteuer höher als fga,^ so
hätte der Ausfuhrzoll hinter der Steuer zuriickziihleihen.
\\ ird in dem Exjioi tlande statt der Konsumsteuer eine
Eroduktsteuer ein^ehohen, so wirkt diese ^enaii wie
eine Konsumsteuer und ein gleich hoher Ausfuhrzoll.
Es wird daher, wenn die Erodiiktsteiier gerade mit
tga^ an^esetzt ist, der grösste Gemeinnützen fiir das
Fiand erzielt, wenn kein weiterer Ausfuhrzoll ein^e-
hohen wird, während hei einer niedri^reren l’rodiikt-
steiier ein solcher zweckmässig wäre. Ist die Produkt
steuer da^ejren höher als tga,^ so wäre es, um den
grössten Gemeinnützen zu erzielen, noth wendig, hei
der Ausfuhr einen Theil der Steuer zurück zu zahlen;
die ^anze Steuer oder noch mehr zu vergüten, d. h.
eine Ausfuhr|irämie zu gewähren, würde da^e^en den
Gemeinnützen beeinträchtigen.
Wir sehen demnaeh, dass eine Aiisfuhrjirämie,
welche mit Hintansetzung der fiskalischen Interessen
eine künstliche Stei^eriin^' der heimischen Produktion
und eine Ausdehnung des Exjiortes noch über die
Men^e ()a„ (Ei^. 78 oder 74) hinaus herheiführt, nicht
gemeinnützig sein kann. Ebenso wirkt ein Ein^an^s-
zoll naehtheili^', sobald er die Grenze des günstigsten
Zolles ühersehreitet, wenn auch der fiskalisehe Er
trag- noch wächst, bis die Einfuhr auf die Alende Ga.,
(Fij>-. 7Ö oder 74) rediizirt ist. Xoeli schädlicher wird