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Funktion zn erlialten, neliinen wir tnr
tfl'Ca sukzessive jeden Wertli zwiselien (— oo) und
(4- 00) an lind stellen immer die betreffende Befrie-
di^nno-sffäelie F{x^^ ^K)i die jedesmal eine andere
sein wird, a nt". Dann snelien wir in jeder dieser Fläelien
jene Freisknrve auf, in welelier
ist, lind fassen alle diese Preiskurven zusammen; die
liöelisten Punkte dieser Kurven ^eben wieder die
Kurve der grössten Befriedigung, und deren Projek
tion auf den Horizont stellt die nun «reitende An^ebots-
und Xaebfra«»eknrve dar.
(ianz dieselbe Betraebtun^sweise ist aiieb dann
anwendbar, wenn das Individuum zwar über deu künfti
gen Preis ffit„ selbst keine bestimmte Meinun«»- bat,
aber doeb erwartet, dass nm einen bestimmten
Betrag böber oder niederer sein werde, als jener
Marktpreis tfi dem seine Angebots- und Nacbfra<re-
kurve erst ^e^enüberzustellen ist. Dies kann Vor
kommen, wenn eine bevorstehende Xollerböbun^ oder
-Frinassij»!!!!«»' oder ein sonstiges, älmlieb wirkendes
Frei^niss bekannt wird. Wenn wir den Betra«*- der
erwarteten Preisänderun^ wieder mit c bezeiebnen, so
ist nun zu beaeliten, dass in den vorber«febenden Ans-
drüeken c nunmebr aueb negativ sein kann.
Stünde das Individuum niebt einem festen, von
seiner eigenen Finffussnabme unabbän^i^en Markt-
preise, sondern dem freien Angebote und der freien
Naebfraü-e aller anderen \'erkäufer und Käufer des