Full text : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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gesetze  herausgebe,  zur  Lecture  wärmstens  empfehle.  Es  hat
mich  fortwährend  geleitet,  und  wenn  ich  eine  wesentlich  optimistischere ­
  Ansicht  von  Amerika  mitgebracht  habe  als  Herr
Jannet,  so  nimmt  dies  dem  Werth  seines  Buches  nichts.  Er
hatte  den  Westen  nicht  so  gründlich  gesehen  als  ich.  Das
würde  er  gefunden  haben,  was  er  in  den  reichen  und  alten
Nordoststaaten  vermisst,  dort  würde  ihm  jene  Corruption  weniger ­
  begegnet  sein,  die  er  hier  fand.  Abgesehen  davon  ist
sein  Werk  das  beste  der  mir  bekannten  über  die  socialen
Verhältnisse  in  der  Union.
Ein  actives  Interesse  nahmen  die  Herren  des  „Oeuvre
ouvrière  catholique“  an  einer  Expedition,  die  leider  nicht,
wie  ursprünglich  gehofft,  durch  ein  Mitglied  aus  dem  Faubourg
St.  Germain  verstärkt  wurde.  Sehr  begreiflich,  denn  der
amerikanische  Einfluss  auf  Europa  ist  ein  eminent  socialer,
weil  er  die  materielle  Grundlage  der  europäischen  socialen
rdnung  atomweise  zermürbt  und  wegwäscht.  In  diesem
p  euvre“  haben  die  socialen  Studien  seit  1878  sehr  erfreuliche
ortschritte  gemacht,  nachdem  die  Ideen  des  Löwener  Professor
enn,  an  die  er  selbst,  seinen  neuesten  Arbeiten  nach,  kaum
mehr  im  früheren  Grade  glaubt,  darin  überwunden  wurden,
und  man  zu  der  Einsicht  kam,  dass  gegen  allgemeine
eb  e  1  nicht  individuelle  Mittel,  wie  es  die  Charite  immer  sein
tVn*^'  ausreichende  Abhilfe  gewähren  können.  So  brauchfranzösischen
  conservativen  Socialreformer  nicht  erst
des  R  geistvollen  Schwiegersohn  des  Dr.  Karl  Marx,
*  h  jenes  Communismus,  der  nunmehr  auch  in  Franknoch
  in  Frage  kommt,  Herrn  Lafargue,  darauf  aufmer
  'sam  gemacht  zu  werden,  dass  die  amerikanische  Con-^•^jî^^-^^^^^’^^^^^^sf^communistischeAgitatorist,
  weil
sie  le  endenzhat,  den  altgesessenen  europäischen  Grundbesitzerstan
  zu  proletarisiren  und  an  seine  Stelle  die,  bei  uns  vorwiegend ­
  semitische  Plutokratie  zu  setzen,  eine  sociale  Ordnung,
welche  von  indo-germanischen  Völkern  keinesfalls  lange  er-^agen
  werden  wird.  Ich  fand  die  Herren  des  „Oeuvre“  voll
ewusstsein  der  in  dieser  neuen  Wechselwirkung  der  beiden  Erdt
  eile  liegenden  socialen  Gefahr,  ganz  durchdrungen  von  derUeberzeugung,
  dass  wir  bereits  mitten  in  der  gewaltigsten
            
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