Full text : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Mexicaner  gelang  das  —  den  Grafen  Andrassy  und  Imre
Széchënyî  auch.
Vom  folgenden  Tage  ab  begannen  wir  das  systematische
Studium  dieser  grossen  und  in  landwirthschaftlicher  Reorganisation ­
  begriffenen  Herrschaft.
Am  25.  Juni  fuhren  wir  von  Cimarron,  das  am  Flusse
gleichen  Namens  etwa  drei  englische  Meilen  östlich  vom
Beginn  des  Hochgebirges  liegt,  diesen  Fluss  hinauf.  Derselbe
durchfliesst  das  Hochgebirge  etwa  20  Meilen  weit,  von  Nordwest ­
  nach  Südost  herab.  Das  „Cannon“  oder  Gebirgsthal  ist
stellenweise  bis  '  4  Meile  breit,  an  anderen  Stellen  ganz  eng,
So  dass  nur  mühsam  die  sehr  gute  Strasse  durchgebrochen
Werden  konnte.  An  solchen  Stellen  lassen  sich  leicht  Schleusen
bauen,  welche  aus  den  über  ihnen  liegenden  Erweiterungen
Thaies  Wasserreservoirs  machen  würden,  in  denen  man
genügend  Wasser  zu  der  früher  erwähnten  Berieselung  eines
grösseren  Prairieterrains  sammeln  könnte.  An  einer  Stelle  ist
—  überhaupt  als  Gebirgslandschaft  schöne  —  Thal  von
grossartiger  Pracht.  Die  Felsen  steigen  im  Norden,  wohl
ï  Meile  lang  am  Flusse,  einige  1000  Fuss  senkrecht  in  die  Höhe
und  zeigen  die  malerischsten  Thurm-  und  Zinnenformationen,
^ur  Linken  fallen  sie  weniger  steil  ab  und  sind  mit  gutem  Holzstande ­
  bewaldet.  Das  Thal  selbst  zeigt,  soweit  es  im  Gebirge
bogt,  überall  üppigen  Laubholzbestand.  Etwa  25  Meilen  oberhalb ­
  Cimarron  fallt  das  Gebirge  flach  nach  Osten  ab.  Hier
öffnet  sich  das  Thal  von  Elisabethtown,  von  Süden  nach
Orden  vom  Cimarron,  vom  Norden  nach  Süden  von  einem
Obenflusse  desselben,  der  vor  Eintritt  in  das  Gebirgscannon
ihn  sich  ergiesst,  durchströmt.  Dies  ist  das  Goldthal,  das
^oilenweit  Spuren  der  ehemaligen  wilden  Goldwäsche  zeigt,
oi  Elisabethtown  wird  das  Gold  jetzt  durch  den  hydraulischen
^ocess  gewonnen.  Das  „Freischürfen“  oder  „Diggen“  ist  nicht
l'^^hr  gestattet.  Dieses  Thal  bietet  jetzt  eine  gute  Weide  und
^t  etwa  20  Meilen  lang  und  i  bis  i'  s  Meilen  breit  für  Ackerbewässerbar.

Oestlich  wird  es  durch  ein  über  3000  Meter  hohes  Ge-'•"go
  begrenzt.  Elisabethtown  liegt  2499  Meter  hoch.  Dieses
            
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