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man von Kansas nach Norden hin reist, desto mehr nimmt
der Graswuchs an Ueppigkeit, aber auch der Winter an Harte
zu; doch weidet in allen diesen Ländern das Vieh jahrein,
jahraus im Freien. In Montana, Nebraska und Kansas ist
vieles Land schon In Privatbesitz übergegangen und die Viehzüchter
müssen auch Land, wenigstens solches am Wasser,
wo sie das Vieh tränken, käuflich erwerben oder pachten.
Dadurch wird die Viehzucht schon etwas vertheuert. 1"
einem grossen Theile von Texas und in Californien ist es
ebenso. Sie kaufen dort alles Land hart an einem Wasserlaufe
auf und beweiden alles übrige Land, das, ohne
zum Tränken des Viehes, werthlos ist, so lange man nie
artesische Brunnen gräbt. Letzteres aber kostet wieder Gel _
Das Land an den Flüssen gehört entweder der Regierung
oder den Eisenbahnen. Von letzteren kann es leicht gekau
werden. Regierungsland lassen Viehzüchter oft von bezahlte^
Leuten als Homestead aufnehmen und kaufen es ihnen dan^
ab. Solche Homestead-Erwerbungen werden nicht selten durc^
Schwindel und Meineid vollzogen. Immerhin kostet
Weidegrund in jenen Staaten etwas; wie viel, ist allgemm
nicht festzustellen.
In Wyoming kostet er gar nichts!
Die Union-Pacific-Bahn besitzt in 20 Meilen Breite zu je
Seite ihrer Trace jede zweite Section Land. Sie verkau^
keinen Acre Land in Wyoming, um die Viehzucht dort m
Höhe zu bringen. Man würde ihr nur das Land am Wasser »
kaufen; dann wäre das andere Land werthlos und könnte von
Besitzern der Ufer monopolisât werden. Da jetzt Nieman
das Wasser gehört, so kann Jedermann in Wyoming^^
viel Vieh weiden, als er hat, ohne einen Dollar ßr La^^
kauf oder Pacht auszugeben, ausser für jenes Land, auf
er den Viehhof anlegt und den er auf je ein Jahr von
Bahngesellschaft pachtet, wenn er nicht eine Homestead
Regierungsland zu dem Behufe aufnimmt. Die Bahn
ihren Nutzen aus dem Lande in Form von Transp
kosten. Alles Vieh, das in Wyoming gezogen wird,
auf ihr nach dem Markte, d! h. nach Omaha oder Ch»