Full text: Die Theorie des Geldes

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Geldmenge und Waarenpreise. 
die Vergütung für diesen Kostenaufwand braucht darum 
noch keineswegs immer nothwendig aus einer Differenz 
im Wertiie gerade des Edelmetalls hervorzugehen, so 
wenig wie der Nutzen oder Gewinn, der mit einem Ex 
port oder Import von Edelmetall verbunden ist, sondern 
kann auch rein aus dem ungleichen Werthe derjenigen 
Waaren entspringen, als deren Entgelt eben im ge 
gebenen Falle das Edelmetall in’s Ausland geht resp. 
hereinkommt So ist ja auch jede Geld Versendung, 
l*latze zu senden, wo es mit Z ¡£ XI sh. 10^ //. per Unze bezahlt 
wurde. — Es wäre also auch das Àbgeschmackleste von 
der lEelt, die llemiltirunp; von Gold anstatt Caffees 
aus dem Grunde einer vortheilhaften kaufmännischen 
Speculation erklären zu wollen. — Gold und Silber wür 
den nicht weggegangen, sondern reichlich genug herübergejlossen 
sein, wäre es eben so leicht gewesen, lUaaren als edle Metalle zu 
schmuggeln. Das Hinderniss lag in den ttajonetten und Kanonen 
und war nicht zu überwinden. Ich erinnere mich , damals oft ge 
hört zu haben, dass lionaparle die englischen Preiscourante regel 
mässig einsah, um sich zu überzeugen, wie weit seine Decrete durch 
seine eigenen Leute und seine Uerbündeten ausgeübt wurden und zu 
frieden war, so lange er sah, dass in England Caff'ee wohlfeil und 
Gold theuer sei. Die Engländer wollten aber daraus nur entnehmen, 
•dass die Hank unverschämt viele Noten in Umlauf setze.**. 
63) So bemerkt auch Göschen, The Theory of the Foreign 
Exchanges, (London 1866), p. 118: ,,lt is often supposed 
that gold IS never exported unless to give a profit to 
those who despatch it. Hut this is manifestly a falla 
cious idea. The expression which is so often made use of, that
	        
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