Full text : Die Theorie des Geldes

128  Capitel  V.
die  geringste  Veränderung  zu  erleiden  resp.  erlitten  zu
haben  braucht.
Setzen  wir  nun  aber  den  Fall,  es  liege  nicht  blos
ein  Ueberflusss  oder  Mangel  an  Münze,  im  Sinne  der
Landeswährung  (currency),  oder  an  Geld  nur  zu  Zahlungen ­
  im  Inlande,  sondern  vielmehr  ein  Ueberiluss
oder  Mangel  an  Edelmetall  überhaupt  (bullion)
vor  (wobei  also,  ausser  den  Zahlungen  im  Inlande,
auch  die  Zahlungen  nach  dem  Auslande  mit  in  Rechnung ­
  gezogen  sind),  was  wird  in  diesem  Falle  die  Folge
sein  ?
Auch  in  diesem  Falle  wird,  wenigstens  zunächst,
kein  Steigen  resp.  Fallen  der  Waarenpreise  erfolgen,
wohl  aber  werden,  in  Folge  der  Veränderung  im  Diskonto, ­
  die,  wie  ich  schon  an  anderer  Stelle  hervorgehoben ­
  habe,  immer  die  unmittelbarste  oder  nächste
Wirkung  eines  Ueberllusses  oder  Mangels  an  Geld,  im
Sinne  des  Edelmetalls  überhaupt,  ist«'^),  die  Wechselet) ­
  Stewart  a.  a.  0.  bemerkt  B.  II,  Ch.  28:  then
will  become  of  the  additional  qmintiltj  of  coin  —?  If  —  it  be  found
that  the  state  of  demand  remains  without  any  variation  then  the  additional ­
  coin  vhH  be  probably  be  locked  up,  or  converted  into  plate,
because  they  who  have  it,  not  beinp;  inspired  with  the  desire  of  increasing ­
  their  consumption,  and  far  less  with  the  generous  sentiment
of  giving  their  money  away,  their  riches  wilt  remain  without  producing
more  effect,  than  if  they  had  remained  in  the  niine*‘  und  Ch.  28;
            
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