Full text : Die Theorie des Geldes

22  Capitel  I.
ander  austauschbar,  ihr  gegenseitiges  Werthverhältniss
ausdrücke,  richtig?
Offenbar  handelt  es  sich  hier  vor  allem  um  den
Begriff  des  Werthes.
Welchen  Sinn  verbindet  man  mit  diesem  Ausdruck,
indem  man  behauptet,  dass  bei  jedem  Umsatz  die  gegeneinander ­
  umgesetzten  Gegenstände  oder  Quantitäten
einander  im  Werthe  gleich  seien?
Dass  für  keinen  der  beiden  Contrahenten  die  gegeneinander ­
  umgesetzten  Gegenstände  oder  Quantitäten
im  Werthe  gleich  sein  können,  sondern  dass  vielmehr
jeder  der  beiden  Contrahenten  stets  auf  den  Besitz
dessen,  was  er  erhält,  mehr  Werth  legt,  als  auf  den
Besitz  dessen,  was  er  dafür  hingiebt,  das  ist  selbstverständlich, ­
  da  ja  sonst  der  Umsatz  nach  der  einen  oder
anderen  Seite  hin  seines  Beweggrundes  ermangeln  würde,
indem  er  dem  einen  oder  andern  der  beiden  Contrahenten ­
  keinen  Nutzen  oder  Vortheil  brächte,  —  und
wird  in  Rücksicht  hierauf  auch  von  aller  W  eit  zugestanden ­
  ^  ^).

10)  Vrgl.  z.  B.  James  Mill,  Elements  of  pol.  ocon.  (3  od.)
London  1844.  p.  125:  ,,The  fact  of  his  choosing  to  have  the
other  commodity  rather  than  his  own,  is  a  proof  that  the  other  is
to  him  more  valuable  than  his  own*‘.  Das  hindert  indess  J.
Mill  nicht,  an  einer  andern  Stelle,  p.  128,  zu  bemerken:  ,,The
            
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