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Capitel I.
ihr „spezifischer“ Werth verschieden ist, gerade so wie
z. B. in bestimmten Volum Verhältnissen alle Körper
gleich schwer sind, und nur ihr „spezifisches“ Gewicht
variirt ^ ^).
12) lieber den Begriff des Werthes ist bekanntlich von Oekonomisten
viel gegrübelt worden, ohne dass jedoch viel dabei horausgekommen
wäre. Aus sehr erklärlichen Gründen; denn so allgemeine
Begriffe, wie der Werth, lassen sich eigentlich gar nicht
„definiren“, so wenig wie die Chemie einfache Stoffe zu zerlegen
vermag. Jede Definition, die wirklich etwas besagt, ist eine Analyse.
Nur zusammengesetztes aber lässt sich analysiren. Relativ
am besten, d. h. wenigstens nicht unrichtig, ist noch die Definition
von Turgot, der sich überhaupt auf Begriffsbestimmungen
versteht: ,,lc degré d estime que F homme attache aux différents
objets de ses désirs^* (siehe das Fragment „Valeurs et monnaies“
1770). Die Hauptsache scheint mir zu sein, dass man den Werth
zunächst und vor Allem nicht als ein nur gedachtes Verhältniss
der Dinge zu dem Menschen, sondern vielmehr als eine,
wirklichen Vorgängen oder Handlungen zu Grunde liegende,
psychologische Thatsache auffasst. Das Nächste ist dann,
dass man sich über das eigenthümliche Wesen speciell derjenigen
Werthschätzung in's Klare setzt, der man im wirthschaftlichen
Leben begegnet oder die allen wirthschaftliohen
Vorgängen zu Grunde liegt. Man hat das charakteristische Merkmal
dieser Werthschätzung in der Beziehung zum Preise sehen
wollen und darauf die Unterscheidung von „Gebrauchswerth“ und
„Tauschwerth“ baáirt. Indess ist der Preis doch nur die Art
und Weise, wie dieser Werth zum Ausdrucke gelaugt, nicht
aber dieser Werth selber, der sich vielmehr seinem eigentlichen
Wesen nach, wie ich schon im Text hervorgehoben habe, durch
das Objekt charakterisirt. Bei aller Werthschätzung, der man