Full text: Die Theorie des Geldes

Bedarf an Geld. 
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ger gesagt, spielt die Banknote überhaupt keine Rolle 
itn Handel d. h. bei der Eingehung von Zahlungs 
verbindlichkeiten, sondern nur eine Rolle bei der Er 
füllung von ZahlungsVerbindlichkeiten. 
Ganz das gleiche gilt auch von dem System 
der sogen. Guthaben in Contocorrent und der 
Cheques, welches sich bekanntlich in England der 
ausgedehntesten Anwendung erfreut, ja daselbst im 
Laufe der Zeit die Banknote fast ganz verdrängt hat. 
Das genannte System unterscheidet sich von dem 
System der Banknoten nur dadurch, dass es den Buch- 
eredit an die Stelle des Dapiercredites setzt, oder die • 
Zahlung und Kassenhaltung vorwiegend zu einer Sache 
der Feder oder der Buchung für die Banken macht, 
während dieselbe bei der Note noch eine Sache der 
handgreiflichen Verwahrung und Uebergabe für das Pu 
blikum ist. An die Stelle der in den Händen des Pu 
blikums belindlichen Noten treten hier jederzeit im Fall 
des Bedarfs oder nach Belieben, ganz oder theilweise, 
einlösbare Guthaben in den Büchern der Banken. An 
die Stelle der Uebergabe von Noten tritt die Um 
schreibung des Bel rags in den Büchern der Banken von 
dem Conto des Einen auf das Conto des Anderen. 
Der Cheque dient nur dazu, diese Umschreibung einzu 
leiten. Er ist nur die äussere Handhabe des Systems,
	        
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