Full text : Die deutschen Hypotheken-Aktien-Banken

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ziehen,  (hl  .45,010  M.  aus  1S75  staninicii.  Ks  erlialteii:  der  Ileservclond
  ^14,400  M.,  die  Aktionäre  ini  Oanzeii  1H4,40()  M.  als
7.083  pCt.  Dividende,  die  Verwaltung  42,274  M.  als  Tantième,  die
Beamten  5,459  M.  als  Gratifikationen  etc.  51,000  M.  gehen  als
Gewinnsaldo  auf  neue  Rechnung  Uber.  Ausserdem  ist  noch  ein
Dividenden-Keservefond  von  41,298  M.  vorhanden.  Da  nach  (kni
Statuten  die  Generalversamndung  über  den  Gewinnrest  frei  verfügen
kann,  so  ist  die  Niehtvertheilung  eines  Gewinnantheils,  sowie  die,
das  obligatorische  Maximum  übersteigende  Dotation  des  Ueservefonds
  (für  welche  eine  Maximalgrenze  mit  Erreicliung  des  fünften
Theils  des  Aktienkapitals  gezogen  ist)  vollkommen  gesetzmässig.
Der  ordentliche  Reservefond  beträgt  jetzt  219,614  M.  Der  Geschättskreis
  der  Rheinischen  Hypothekenbank,  welche  nach  anerkannt ­
  rationellen  Grundsätzen  verwaltet  wird,  erstreckt  sich  zunächst
auf  Baden  und  die  angrenzenden  deutschen  Lämhu-,  sodann  auf
Deutschland  überhaupt.  In  erster  Reihe  sollen  nur  die  ordentlichen
llypothckengcschäfte  gemacht  werden,  in  zweiter  Reihe  sind  aber
auch  andere,  mit  dem  Hypothekenerwerh  verbundene  Geschäfte
gestattet,  soweit  cs  ohne  Beeinträchtigung  des  Haupt-Gesellsehaftszwcckcs
  geschehen  kann,  nämlich  die  Vermittlung  von  llypothekengeschäften
  zwischen  Dritten,  die  Versicherung  von  Hypotheken
u.  dgl.  Anscheinend  wird  von  letzterer  Ermächtigung  bisher  wenig
oder  gar  kein  Gebrauch  gemacht.  Den  Gcschälfshetrieh  regelt  ein
sehr  sorgfältig  ausgearbeitetes  Reglement.  Das  Grundkapital  ist
sehr  vorsorglicher  Weise  auf  .40  Millionen  M.  Aktien  bemessen
worden  und  kann  sogar  bis  auf  45  Millionen  M.  erhöht  werden,
wobei  die  ersten  Zeichner  (Gründer)  auf  die  Hälfte  der  Aktien
al  pari  bezugsberechtigt  sind.  —  Rfandbricfe  dürfen  in  Höhe  der
hypothekarischen  Forderungen  ausgegeben  werden,  und  geniessen
ein  Faustptandreeht  bezüglich  dieser  Letzteren.  Der  zur  Vertheilung
gelangte  Gewinn  betrug  seit  IM72,  mit  welchem  .Iahre  der  Betrieb
thatsäehlieh  eröfinet  wurde  :  6,  7,  7.osa,  7.osa,  7  osa  pCt.  Verluste
hat  die  Bank  anscheinend  nie  erlitten.  Auch  ist  in  dem  Bericht
pro  1876  nichts  gesagt  über  eine  etwaige  Betheiligung  an  Suhhastationeu.

Eins  der  allerjüngsten  Realkredit-Institute  ist  die,  mitten  in
der  Gründungsperiode  entstandene  Schlesische  Bcdenkreditbank  in
Breslau.  Dieselbe  hat  sich  jedoch,  wie  es  scheint,  von  der  Thcil-
            
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