Grosse Gilde.
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^^nne und den Beisiczern auch zu mit den kleinen selbem Bechern,
^^nn die vorbey sein und trinchen weiter, so kommen andere
^^dsten fur den Alterman stehen, bisz die Becher umbgangen und
den Tisch gelegt seint, so schicket der Alterman der Eltisten
ann die siezende Elterleute und Eltisten, lest sie fragen, was
äbruffen solle; wen derselbe wiederkombt, lest er die Glogke
^*^hen und spricht: „Wer einen Gast hat, der pfelge sein und trincke
einen Vollen zu und mache ihme einen guten Mögen, damit
alle gutes Mögen.“
37- Zum andern Mahle gehen die selberne Becher umb, wann
J^jeselbe wiederumb auff den Tisch gelegt werden, so schicket der
Alterman, wie vorgedacht, lest fragen, darnach lest er die
^^logke lernen und spricht: „Ich gebiete zuhören! Mier stehen die
^^lichen Mern Schencken, welche den gantzen 1 agk geschencket
ihren Dingen gnug gethan haben und wollen andere ann ihre
erwehlen. Darzu kiesen wir“ und rufft ein jeder Schencke
seinen ab mit Nahmen; denselben Schencken sagt der Knecht
Morgens frue ann, das sie ihre Dwele hinanuff bringen und sich
i^^^sönlich einstellen kegen die Glocke lo.
38. Zum dritten Mahle gehen die selberne Becher umbher,
sie nun umbgangen von den Schencken und Eltisten, so
sie auff den Tisch gelegt, so thut der Mer Alterman aber-
*^=^^1 wie vorhin, schicket 'einen der Eltisten ab und lest fragen,
"’^sz er abruffen solle, und lest wiederumb die Glogke ziehen und
ab: „Ich gebiete zuhören,“ und spricht darauff: „Es ist Zeitt
Hause zugehen, kommet morgen wieder, man soH ewer
''sser pflegen.“ Damit stehet der Mer Alterman auff und gehet
seine Stelle siezen mit seinen Beisiczern, so treuen die Schenc 'en
>hn, lüstet ihm den mit seinen Eltisten zu trincken, das stehet
amdl dem Adurmanne Mxmmes^g er
''' halt, 4 voller G^ise Bier lest auffholen und dimck^ damit
Schemcken ab, dmsdbc nehmen sm fur heb ann und mugen
^^^an ihre Dvvden abnehmen und wcgkg:chen oder sie rnugen
gMien und udndten, wores ihnen geliebet;so mmbt dieser
'*K «in Ende.
39.
Desz Dingstages pflegen Elterleute und Elt.sten Vor-
wlederuntblnn L Kammer zu kommen, und so steh eczl,che
Hruder zu wer,len, die lassen sich einwerben .lurch zwecn
'"""er, so werden sie eingefurdert, ihr Del,urtshr,eff verlesen und