Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Kürschner.

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^PPe  sunte  Michelis  hochtyd  (29.  September),  hebben  wi  brudere
linde  cumpanye  des  amptes  der  kursenwertere  to  Rige  myt  vulbort
unde  myt  willen  unser  erbaren  heren  yme  rade  der  stad  Rige  ene
®chraa  begunt  unde  gesettet,  umme  recht  unde  redelcheit  under
^ns  in  unsem  ampte  to  holden,  unde  dat  ok  den  armen  seien  der-Shenne,
  dee  unseme  ampte  vorsterven,  to  tröste  unde  ter  salich
^eit  an  deme  denste  Godes  van  uns  wat  gudes  na  scheen  möge.

i)  Int  erste  so  welk*  gud  knape  ofte  man  unser  cumpanye
Unde  bruderscoph  unses  amptes  begerende  unde  eschende  is  un
'^ede  holden  wil,  den  schal  me  entfangen,  wo  hee  echte  geborn
Unde  unberuchtit  sy,  unde  dee  man  schal  hebben  4  mar  ig.
Nygens  gudes,  ungeleent  unde  ungeborget,  unde  syn  vul  e
synem  lyve,  unde  hee  schal  geven  hü®  fert.  Rig.  to  unsen  ic
hulpe;  ok  schal  hee  maken  uppe  des  oldermanns  werkstede  twe
'"‘nte  vudere,  dee  gud  unde  unstraflek  syn,  dar  men  enem  jewe  en
"■«le  vul  don  möge;  ok  schal  hee  der  cumpanye  ene  koste  don,
en  ander  vore  gedan  heft.

2)  Vortmer  schal  hee  nene  hant  to  egenem  werke  selten,  eer
deine  rade  unde  deme  werke  to  genüge  vulgecan
3)  Vortmer  welk  man  to  oldermanne  koren  wert,  dee  schal
myt  willen  sunder  weddersprekent  doen  l.y  enem  L.ves  punt
‘ses  to  unsen  lichten;  unde  so  welk  man  to  bisittere  koren  wer  ,
Schal  dat  ok  myt  willen  dim  by  Lives  punt  w
4)  Vortmer  welk  man,  dee  lest  in  unser  hroderscoph  unde
rere;::;‘r;eTdtt;u«^
unde  erne  de  olderman  tosecht,  unde  weret,  tat  e
'le,le  untie  da,  vorsumetle,  dee  schal  gebroken  hebben  .

'ut  wasses.

'  Verschrieben  für  tor.
*  iw  Schrägen  v.  1513:  Pudesche.
*  Ibid.  V.  1513:  einen  verding.
^  li)id  V.  1513:  Up  un.ier  Zeven  frauieiu  oc
^  Ibid.  :  marckpundt.
            
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