Maurer.
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* ^'■•1 de frokost unnd 3 sch. beer, de leerjungen des dages vor
^ de frokost und 2 sch. beer, unnd sollen des morgens tho
Uhren by dem arbeyde wesen, und de spader kompt, dem sali
körten 3 sch., dan de voll geldt will hebbenn, sali ock voll
^•^heiden, unnd sollen vom arbeide gan tho 6 uhren unnd tho 12
"’^dder darby syn unnd darby bliven bed idt 6 geschlagen helft by
i'^ene unnd straffe 3 mrc., so vaken dem cemerer daraver geclaget.
23) Item idt sali sich ock nemandt vordrysten irkem|?| nige
^der oldt buwerck anthofangen thovorn und er de kemerers an-
l^^^praken unnd dorch se besichtiget is by peene 3 mrc., darmit
deine de nabers nicht tho hope in hader geforet werden.
24) Item idt sali ock kein meister, knecht edder junge ane
doff der herrn kemerers uth der Stadt then by peene 3 nirc., so
^^^n darwedder geschutt.
, 25) Item idt sollen de meisters gude knechte unnd jungens
ulden, de se dat ampt leren, unnd sollen de knechte unnd Jungens
rneysters gehorsam syn, unnd wedderumme sollen de meysters
jegen de knechte unnd jungens geborlich holden unnd mit
nicht averfallen unnd so darinne twistich, sollen se van
dden deilen vor de herrn kemerers körnen, de sollen se scheiden
Und ;
strafe nhemen.
^ 26) Item idt sali kein knecht vor einen meister arbeiden tho-
unnd er he, wo obsteit, vor einem meister in de cumpanie
J’genhomen by peene 3 mrc., jedoch sollen sich de olden meistere
verdristen gemeiner borgerschop tho geferlickem vorfange,
darmit se der knechte besolding desto ehr tho gerieten unnd
":ck tho then jungen tho meisterknechten tho maken, ehr dan
gewontlike lehrjhar uthgedenet unnd tho meysterknechten
L^^htig sin by Verlust ehrer gerechtigkeit, welches se ock up des
kemerers erfordern by ehrem ede tho erholden schuldigk
" Scholen.
^ 27) Unnd idt sollen de knechte nicht van eren meisters lopen
gefallen unnd arbeiden, dar idt ebnen gelevet unnd des
Son «ch. nemen und den meisters men i fr. geven, sondern
arbeiden, dar se de meysters henneschicken, by pene 3 mrc.,
'^^ken darwedder geschutt.
. 28) Item idt sollen de meisters kein arbeit verdingen edder
'^*^'^uien, sondern sodans dem kemerer erstlich verwithcken unnd