Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schmiede.

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^ade,  alze  by  namen  her  Herman  Duncker  ^  unde  her  Jochim  Rodenkerck
  degenne,  de  deme  anderen  wath  schuldich  ys,  dat  seal  de
^erkmester  richten  unde  de  ene,  de  seal  deme  anderen  betalen  yn
•^er  kumpanye,  dat  sy  schult  edder  brake  gelyker  wyse,  offt  yd
deme  vogede  were.

91.  Schmiede.
Schrägen  vom  26.  September  1578.
Lade  der  Huf-  und  Waffenschmiede  in  Riga,  Pergamentheft,  aus  6  Blättern,
cm.  hoch,  20  cm.  breit,  Einband  in  gepresstem  Leder  mit  Messingschliessen.
Programm  der  Stadt-Realschule  zu  Riga,  1890:  C.  Mettig,  Das  älteste  Amts-^uch
  der  Schmiede  zu  Riga  und  der  Schrägen  derselben  v.  157«-  S.  31-37.
Abschrift  im  Schragenb.  d.  Gesellsch.  f.  Gesch.  u.  Alterth  in  Riga,  Bl.  68-74,  mit
"'«¡gen  von  Everth  Huszmans  Hand  an  den  Rand  geschriebenen  Inhaltsangaben.

Im  nhamen  der  heiligen  driefaltigkeitt,  amen.  Anno  etc.  der
•^inderenn  tzall  im  acht  unnd  siebentzigsten  denn  sechs  unnd
^Waintzigstenn  monats  Septembris  hatt  ein  erb.  rhatt  dem  gantzenn
^chmiedeampt  alhir  zu  Riga  unnd  ihren  zugehorigenn  unnd  ver-^^ntenn
  vormals  ihnenn  ihrenn  vorfarenn  gegebene  schräge  von
ubersehenn  unnd  nach  itziger  zeitt  unnd  leuffte  gelegenheitt
^^Igender  gestalt  gemeinem  nutz  zum  bestenn  durch  ihre  verordente
^■^ptherenn,  die  erbarenn  namhafifte  unnd  wolweise  heren  Nicolai
^*^kenn  ®  unnd  herenn  Evertt  vonn  Carpenn  ,  corrigirenn  unnd  \er
^*‘dnenn  lassen.
Kundt  unnd  offenbar  sey  allenn  unnd  iglichen  gegenwertigenn
^•^nd  kunfftigenn  zur  ewigen  gedechtnus  anfenglich  unnd  zum  erstenn,
"■sicher  hir  oder  anderswo  eigenn  feur  oder  rauch  gehaltenn  hatt,
in  unserem  ampte  nicht  entfangenn  werdenn  nach  laudt  dieser
baursprach,  doch  eines  erb.  rades  hoheit  unbenhomenn.

ir

■)  Kerner  wann  cinn  gesell,  welches  ain|)tes  ehr  were,  alhi
'Ster  werdenn  wolle,  der  soll  zuvor  zum  genngstenn  einn  jar
't  etzdlche  gewandertt  habenn  Inn  Deutschenn  landenn,  unnd  ehe
ehr  angenhomenn  wirlt,  soll  ehr  einn  jar  lang  he,  einem  und
't  bey  zwen  meisteren  dienenn,  also  das  ihm  der  me.sler  nach
%ang  des  jares  zu  danckenn  unn.l  nichts  zu  we.tenn  weisz.

'  Höthführ,  Die  Ri^isrho  Rathslinie,  Nr.  382-*
  ibid.  Nr.  396.
*  ll)id.  Nr.  498.
*  li>id.  Nr.  502.
            
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